Ein Blick ins Innere

Unglaublich, aber wahr: Dieses schmale Haus ist tatsächlich bewohnbar

  • Franziska Kaindl
    VonFranziska Kaindl
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Höher, breiter, geräumiger - darum geht es eigentlich beim Bau eines Hauses. Im Fall des Keret-Hauses ist es genau andersherum. Das Ergebnis ist erstaunlich.

Wer sich sein zukünftiges Zuhause vorstellt, hat vermutlich nicht das Keret-Haus vor Augen. Bei dem Gebäude handelt es sich um das vielleicht schmalste Haus der Welt. Es befindet sich in Polens Hauptstadt Warschau und wurde 2012 von dem Architekten Jakub Szczesny als Kunstobjekt für eine Stiftung für moderne Kunst erbaut.

So schmal ist das Keret-Haus wirklich

An der engsten Stelle bemisst es sich gerade mal auf 92 Zentimeter Breite - das Maximum sind 152 Zentimeter. Trotzdem weist das Keret-Haus - das nach dem israelischen Schriftsteller Etgar Keret, der gleichzeitig Schirmherr des Projektes ist - alles vor, was ein modernes Eigenheim benötigt.

Im Inneren befindet sich eine Mini-Küche, ein Wohnbereich und ein Badezimmer.

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Im Schlafzimmer findet zwar kein Doppelbett Platz, doch dafür ist es recht gemütlich und hell eingerichtet.

Passend dazu: Dieses Haus ist nur 2,3 Meter breit - hat aber einen Hammer-Preis.

Das Keret-Haus ist eine kleine Touristenattraktion

Das Mini-Haus kann an ausgewählten Tagen sogar besucht und höchstpersönlich begutachtet werden. Meistens leben darin Künstler, die sich für kurze Zeit in der Stadt aufhalten oder Etgar Keret selbst, wie das Online-Portal Business Insider schreibt.

Früher befand sich in dem Spalt zwischen den beiden Gebäuden, in dem das Keret-Haus installiert wurde, nur eine schmale Gasse, in der Anwohner ihren Müll oder alte Möbel entsorgten. Nun lockt das Kunstobjekt zahlreiche Besucher und Schaulustige an.

Auch interessant: Dieses süße Haus sollte Anwohnern eins auswischen.

Diese Dinge entsorgt fast jeder falsch - gehören Sie auch dazu?

Nicht jedes Glas gehört in den Altglas-Container: Dieser ist nur für Lebensmittel- und Getränkeverpackungen sowie Arzneimittel- oder Kosmetikbehälter gedacht. Zerbrochene Gläser, Kristall-, Fenster- und Spiegelglas müssen Sie in den Restmüll werfen, da sonst das Altglas beim Einschmelzen verunreinigt werden würde.
Landen bei Ihnen die Kassenzettel auch einfach im Papiermüll? Das ist leider falsch. Denn Kassenzettel bestehen aus Thermopapier - und gehören deshalb in den Restmüll.
Backpapier ist nicht gleich Papier - weshalb es auch nicht ins Altpapier gehört. Es ist nämlich speziell beschichtet und kann sich somit nicht in Wasser auflösen. Deshalb muss es in die Restmülltonne.
Sie glauben Briefumschläge gehören ins Altpapier? Auch hier gibt es leider Ausnahmen. Briefumschläge mit Kunststofffenstern haben darin nämlich nichts zu suchen. Nur wenn die Fenster aus Pergamin sind, ist es erlaubt.
Diese Dinge entsorgt fast jeder falsch - gehören Sie auch dazu?

Rubriklistenbild: © Instagram/gabrielkurtis

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