Tödliche Messer-Attacke in Giesing: Mann gestorben

Tödliche Messer-Attacke in Giesing: Mann gestorben
+

Noelle und Muschtaq wohnen seit einem Monat zusammen

Unsere erste eigene Bude!

Seit einem Jahr zusammen, seit einem Monat im eigenen Zuhause: Schülerin Noelle (21) und Student Muschtaq (20) über ihr kleines Reich, wie sie dazu kamen und wie sie es finanzieren.

 

Zwei Zimmer, Küche, Bad: 

So sieht für viele das erste eigene Zuhause aus. Auch für Informatik-Student Muschtaq und die Fachoberschülerin Noelle. Für sie ist im teuren München ein Traum wahr geworden. Der ist zwar nur 40 Quadratmeter groß, aber diesen Raum nützt das junge Glück optimal. 


Rotwandstraße, mitten in Giesing: Hier lebt seit acht Jahren Noelle Kindl mit ihrer Mutter im zweiten Stock über einer Pizzeria. Seit einem Jahr ist Muschtaq Mustafa ein häufiger Gast. Er kam im Alter von vier Jahren mit seinen Eltern auf der Flucht vor den Taliban aus Afghanistan. Bis vor kurzem lebte er mit Eltern und sechs Geschwistern in einer Drei-Zimmer-Wohnung im Münchner Osten. 

„Dann wurde die Wohnung im 4. Stock frei, die Vermieterin wusste, dass wir was suchen und bot sie uns an. Das war super nett. Wir haben sofort zugesagt“, erzählt Noelle glücklich. Die Kosten: 835 Euro warm. Fürs Wohnen gibt das Paar mit Strom und TV 900 Euro aus. Ihr Budget: 300 Euro Bafög und 550 Euro von einem Nebenjob von Muschtaq und 700 Euro elterliche Unterstützung von Noelle. Das reicht – aber nicht für große Sprünge. 

40 Quadratmeter klingt erst einmal nicht sehr groß. Aber diese Wohnung hat es in sich: Die 2,50-Meter-Küchenzeile befindet sich im gleich langen Flur und nimmt „innen“ keinen Platz weg.

 Es folgt ein geräumig wirkendes Wohnzimmer mit großer Tafel für gesellige Runden und einem Sofa zum TV-Glotzen. Das Bad mit WC und Dusche ist zwar extrem winzig, aber funktional. Wellness ist irgendwie anders, aber zur Körperhygiene reicht's für zwei allemal. 

Das Schlafzimmer ist in etwa so groß wie der Wohnraum und bietet neben einem Doppelbett auch noch Platz für einen Schreibtisch; ein deckenhoher Einbauschrank bietet viel Stauraum.

Das einzige Manko, finden die beiden: Es gibt keinen Aufzug. Und das im 4. Stock! "Auch nach Wochen hab ich mich an das Treppensteigen noch nicht gewöhnt", sagt Muschtaq. Kein Wunder: Die Stufenhöhe in dem Altbau ist nicht mehr aktuelle  Norm. Heutzutage sind Treppenstufen höher.

Aber zum Glück trinkt in diesem Haushalt niemand Bier, und das Wasser kommt aus der Leitung. Ach ja: Waschmaschinenanschluss gibt es a uch nicht. Wie praktisch, dass Mama im zweiten Stock einen hat und sonntags auch schon mal zum Mittagstisch lädt. Auch ein Keller fehlt. Aber auch den hat Mama...

Das junge Paar schätzt vor allem die zentrale Lage mit U-Bahn. Ein Auto brauchen sie nicht. Sie sind gut zu Fuß. Dafür haben sie 50 Paar Schuhe – geschätzt.

von Gottfried Moeckl

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Wenn Sie diese Flecken nicht entfernen, droht Schimmel
Damit Stockflecken sich nicht zu einem handfesten Schimmel entwickeln, müssen sie schleunigst von Wand, Matratze, Wäsche & Co. entfernt werden. So funktioniert's.
Wenn Sie diese Flecken nicht entfernen, droht Schimmel
Wie Sie mit einer PET-Flasche ein verstopftes Klo frei machen
Wenn die Toilette verstopft ist, greifen wir oft zum Pömpel. Allerdings können auch Hausmittel für Abhilfe sorgen. Wir haben die besten Tricks für Sie gesammelt.
Wie Sie mit einer PET-Flasche ein verstopftes Klo frei machen
Familie bringt Kamera im Haus an - und entdeckt Schauriges
Was eine Familie auf den Aufnahmen ihrer Überwachungskamera entdeckt hat, dürfte bei ihnen wohl für einen leichten Schauer gesorgt haben - doch sehen Sie selbst.
Familie bringt Kamera im Haus an - und entdeckt Schauriges
Diese Tütchen sollten Sie auf keinen Fall wegwerfen
Sie sind in jedem Schuhkarton oder neu gekauften Taschen zu finden: Kleine Tütchen mit durchsichtigen Kügelchen drin. Was hat es mit ihnen auf sich?
Diese Tütchen sollten Sie auf keinen Fall wegwerfen

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.