GdW fordert mehr Geld für Sanierungen

Berlin - Der Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW) fordert eine höhere staatliche Förderung für die Gebäudesanierung.

 „Zwischen der Förderung erneuerbarer Energien und der energetischen Sanierung ist ein deutliches Missverhältnis entstanden“, sagte GdW-Präsident Axel Gedaschko am Montag. Während die erneuerbaren Energien mit rund 465 Euro gefördert würden, um eine Tonne des Treibhausgases CO2 zu vermeiden, seien es bei der Gebäudesanierung weniger als 70 Euro.

Darüber hinaus dürften Mieter mit geringen Einkommen nicht über Gebühr unter der energetischen Sanierung von Wohnhäusern leiden. „Es muss vermieden werden, dass preiswerter Wohnraum wegsaniert wird“, sagte Gedaschko. Die Höhe der Förderung müsse entsprechend angepasst werden, damit etwa Hartz-IV-Empfänger nicht weiter zum Auszug aus Sanierungsobjekten gezwungen werden.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Warum sollen Tomaten nicht neben Kartoffeln wachsen?
Das Anlegen eines Gemüsegartens folgt oft bestimmten Gärtner-Regeln. Eine davon lautet: Tomaten sollten nicht neben Kartoffeln gepflanzt werden. Stimmt das?
Warum sollen Tomaten nicht neben Kartoffeln wachsen?
Reservierungsvereinbarung für Immobilie nicht immer bindend
Immobilien sind heiß begehrt. Der Zeitdruck ist groß. Und so lassen sich Interessenten eine Eigentumswohnung oder ein Haus schnell reservieren - und wägen sich damit in …
Reservierungsvereinbarung für Immobilie nicht immer bindend
Geranien im Handel sind Zimmerpflanzen
Geranien-Liebhaber aufgepasst: Noch ist keine Balkonzeit für die Pelargonie. Ab April gibt es die Geranie im Handel zu erstehen, dabei handelt es sich jedoch um eine …
Geranien im Handel sind Zimmerpflanzen
Mammut-Prozess wegen Parkettkleber um mehr als 100.000 Euro
Es ist einer der heftigsten und langwierigsten Mietprozesse der Stadt: Bei einem Streit um Parkettkleber kommt es zu einer Forderung von über 100.000 Euro.
Mammut-Prozess wegen Parkettkleber um mehr als 100.000 Euro

Kommentare