+
Das Wasser muss raus: Abpumpen ist der erste Schritt bei einem Wasserrohrbruch oder einer Überschwemmung im Keller. Foto: Andreas Gebert

Vermieter muss Heizungsleitungen nicht regelmäßig prüfen

Berlin (dpa/tmn) - Ein Wasserrohrbruch verursacht oft große Schäden. Die Vermieter trifft daran aber keine Schuld. Sie sind nämlich nicht grundsätzlich zur Überprüfung der Heizungsleitungen verpflichtet.

Der Vermieter ist nicht verpflichtet, die Wasser- und Heizungsleitungen regelmäßig überprüfen zu lassen. Er muss daher in der Regel auch nicht für Schäden aufkommen, die an den Sachen des Mieters durch einen Wasserrohrbruch entstehen. Darauf weist der Eigentümerverband Haus & Grund Deutschland hin. Nur bei Anzeichen für einen drohenden Rohrbruch ist der Vermieter zu einer Überprüfung verpflichtet. Sollte er sie dann unterlassen, muss er dem Mieter seine Schäden ersetzen.

Auch die Gebäudeversicherung des Vermieters muss diese Schäden des Mieters in der Regel nicht ersetzen. Sie greift nur für Schäden, die am Gebäude oder etwa dem Fußboden entstehen. Hat der Mieter eine Hausratsversicherung, kommt diese aber für die Schäden an seinem Mobiliar auf.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

So bringen Hausmittel selbst die schmutzigsten Gardinen wieder zum Leuchten
Gardinen können das Ambiente eines ganzen Zimmers beeinflussen - damit das auch so bleibt, müssen sie richtig gewaschen werden. Funktioniert das auch mit Hausmitteln?
So bringen Hausmittel selbst die schmutzigsten Gardinen wieder zum Leuchten
Jetzt noch einmal den Rasen vertikutieren - ist das sinnvoll?
Hobbygärtner sollten generell nie öfter als zweimal im Jahr vertikutieren - einmal im Frühjahr und einmal im Herbst. Doch wann genau ist der richtige Zeitpunkt?
Jetzt noch einmal den Rasen vertikutieren - ist das sinnvoll?
Streit um Namen an Türklingel - Verstoß gegen die DSGVO?
Kuriose Auswüchse der neuen DSGVO? Das Namensschild an der Türklingel könnte plötzlich die Privatsphäre des Mieters verletzen. Datenschützer halten das für unsinnig. …
Streit um Namen an Türklingel - Verstoß gegen die DSGVO?
Wiener Mieter klagt wegen Datenschutz - jetzt werden tausende Klingelschilder entfernt
Ein Mieter in Wien sah seine Privatsphäre gefährdet - wegen des Klingelschildes an seiner Wohnung. Nun werden an tausenden Wohnungen die Namen entfernt.
Wiener Mieter klagt wegen Datenschutz - jetzt werden tausende Klingelschilder entfernt

Kommentare