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Einbrecher meiden beleuchtete Wohnungen.

Beleuchtung schützt

Wie verscheuche ich Einbrecher mit Licht und Bewegungsmeldern?

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Oft ist gar keine teure und moderne Technik nötig, um die eigenen vier Wände vor Einbrechern zu schützen. Mit einer guten Beleuchtung ist schon einiges getan.

Eine gute Beleuchtung ist oft schon ein wirksamer Einbruchsschutz. Denn bei brennendem Licht gehen Eindringlinge davon aus, dass sich jemand im Haus befindet.

So nützlich sind Zeitschaltuhren

Gerade in der kälteren Jahreszeit fällt eine verlassene Wohnung abends durch fehlende Lichtquellen auf. Deshalb ist hier die Einbruchsgefahr um ein Vielfaches erhöht als bei beleuchteten Häusern. In diesem Fall kann es nützlich sein, mittels Zeitschaltuhren ein paar Lampen im Gebäude vorgetimed angehen zu lassen. Wenn Sie dabei Energiesparlampen verwenden, bleibt der zusätzliche Stromverbrauch im Rahmen. Insgesamt handelt es sich hierbei um eine der günstigsten Methoden des Einbruchschutzes.

Beleuchtung außerhalb des Hauses

Auch eine Beleuchtung des Grundstückes verscheucht mögliche Einbrecher. Noch dazu sind die Eindringlinge leichter zu entdecken und können - falls eine Videoüberwachung vorhanden ist - schneller gefasst werden. "Bei großen, schlecht einsehbaren Grundstücken kann zum Beispiel die Beleuchtung von Fassaden und Hecken durch breitstrahlende Scheinwerfer sinnvoll sein", meint Monika Schäfer-Feil, Sprecherin der Brancheninitative Licht.de, gegenüber der Deutschen Presseagentur. Auf zu grell leuchtende Scheinwerfer sollte aber verzichtet werden, da diese Nachbarn und Passanten stören könnten.

Vorsicht bei Bewegungsmeldern

Bewegungsmelder können bei einem Einbruch sehr nützlich sein, allerdings sollten sie über bestimmte Funktionen verfügen. Eine selektive Alarmunterdrückung oder eine Tier-Immun-Funktion halten den Melder davon ab, bei jeder Katze, die über das Grundstück läuft, anzuspringen. Auf diese Weise reagiert er erst, wenn ein Lebewesen von einer bestimmten Masse sich in der Nähe des Hauses befindet. Außerdem sollten die Bewegungsmelder jeden Winkel des Grundstücks und vor allem den Zugang zum Gebäude abdecken.

Licht allein reicht nicht aus

Um Ihr Haus ausreichend zu schützen, sollten Sie sich nicht allein auf eine Beleuchtung verlassen. Vor allem wenn Einbrecher die Täuschung durchschauen. Eine gute Kommunikation mit den Nachbarn ist ebenso hilfreich, wie einbruchhemmende Fenster und Türen. So können Sie ihnen das Eindringen gleich an mehreren Fronten schwer machen.

Sie wollen mehr Infos zum Thema Einbruchschutz? Hier finden Sie eine umfassende Übersicht.

Von Franziska Kaindl

Gaunerzinken: Mit diesen Geheimcodes verständigen sich Einbrecher

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