Putz-Tipp

Virenfreier Haushalt – auch ohne aggressive Reinigungsmittel

  • Sophie Waldner
    vonSophie Waldner
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Um Viren und Bakterien loszuwerden, braucht es nicht unbedingt die Chemiekeule. In unseren Putztipps erklären wir, wie es auch anders geht.

Das Coronavirus und seine Mutationen hält uns immer noch auf Trapp. Da greift man gerne mal zu aggressiven Reinigungsmitteln, um sicherzugehen. Das muss aber gar nicht sein. Eigentlich reicht schon ein einfaches Mittel. Wir verraten welches.

Putz-Tipp: So wird Ihr Zuhause virenfrei  

Zur Haushaltsreinigung bedarf es eigentlich nicht viel. Auch um besondere Viren wie das Coronavirus „wegzuputzen“,  werden beim Säubern keine aggressiven Reinigungsmittel benötigt. Und ja, auch das Desinfektionsmittel bleibt hier im Schrank. „Alles, was man braucht, um das neuartige Coronavirus abzutöten, ist etwas gute, altmodische Seife und Wasser“, so der Professor für Gesundheitswissenschaften Jagdish Khubchandani, gegenüber freundin.de

Tatsächlich reicht diese Kombination völlig aus. Schlicht, weil das Virus mit einer Fettmembran ummantelt ist, die sich durch die Seife auflöst. Also kann zum virenfreien Putzen ruhig zu Spülmittel, Handseife oder auch Waschmittel gegriffen werden. 

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Virenfreier Haushalt: Helfen auch andere Reinigungsmittel?

Über Hausmittel wie Essigreiniger gibt es leider keine Berichte, was den Kampf gegen das Virus betrifft. Aggressive Mittel, die die Wirkstoffe Natriumhypochlorit (Bleichmittel), Ethanol, Wasserstoffperoxid oder Isopropylalkohol enthalten, reinigen da schon besser. Allerdings können diese aufgrund ihrer aggressiven Wirkung nicht auf allen Oberflächen angewandt werden. Weiterhin empfehlenswert bleibt also: Händewaschen mit Wasser und Seife. Dann bleibt Ihnen das Virus und seine Mutationen eventuell vom Hals. 

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Putz-Tipp: Wie Sie das Smartphone sauber halten

Wussten Sie, dass laut TÜV mehr als 100 Keime und Bakterien auf unseren Smartphones lungern? Ganz schön eklig, oder? Da lohnt es sich durchaus, das Gerät hin und wieder zu reinigen. Wie Chip.de verrät, gibt es dazu auch eine genaue Anleitung. Diese Dinge werden benötigt:

  • Mikrofasertuch
  • Hygiene-Spray ohne Alkohol
  • Wattestäbchen

Und so gehen Sie vor

  • Sprühen Sie etwas von dem Hygienespray auf das Mikrofasertuch. Wischen Sie dann langsam und in kreisenden Bewegungen über das Smartphone.
  • Und auch die Handyhülle kann damit gereinigt werden. 
  • Die Wattestäbchen werden benötigt, um auch die Anschlüsse von Staub und anderem Schmutz zu befreien. Selbstverständlich wird hier keine Flüssigkeit benötigt. Seien Sie aber vorsichtig. Die Watte von den Stäbchen sollte besser nicht in den Löchern hängen bleiben. 

Vergessen Sie nicht, dass Sie das Smartphone vermutlich mehrmals am Tag in die Hand nehmen. Daher ist es auch hier wieder wichtig, sich regelmäßig die Hände zu waschen. Dann kommen auch weniger Keime auf das Gerät. (swa)


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Kühlschrank und Kühltruhe reinigen

Je dicker die Eisschicht, desto höher ist der Energieverbrauch des Tiefkühlschranks. Foto: Robert Günther/dpa-tmn
Zum Eis entfernen kein Messer verwenden, sondern allerhöchstens einen Holzlöffel. Foto: Robert Günther/dpa-tmn
Dr. Bernd Glassl arbeitet als Leiter im Bereich Haushaltspflege beim Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel e. V. (IKW). Foto: Gerhard Hirsch/IKW/dpa-tmn
Die Gummidichtung an der Kühlschranktür ist ein beliebter Platz für Bakterien und Keime - besser öfters mit Spüli-Lösung oder verdünntem Hygienereiniger abwischen. Foto: Christin Klose/dpa-tmn
Kühlschrank und Kühltruhe reinigen

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