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Wenn es blitzt und donnert, hocken sich Menschen, sie sich im Freien aufhalten, am besten in eine Mulde. Foto: Lukas Schulze

Vom Gewitter überrascht: Schutz suchen im Freien

Ein Gewitter hat sich manchmal schneller zusammengebraut als erwartet. Wer sich dann fernab von Gebäuden befindet, weiß meist nicht, wo er Schutz suchen soll. Die Bundesarbeitsgemeinschaft Mehr Sicherheit für Kinder gibt Tipps.

Bonn (dpa/tmn) - Es blitzt und donnert - und kein sicherer Unterschlupf ist in Sicht? Dann sollte man sich eine flache Stelle oder gar eine Mulde im Gelände suchen, erklärt die Bundesarbeitsgemeinschaft Mehr Sicherheit für Kinder (BAG) in Bonn. 

Kurzum: Am besten ist man tiefer als das umgebende Gelände, da hohe Punkte Blitze anziehen. Nur enge Mulden sollte man meiden. In der Senke geht man daher idealerweise sogar noch in die Hocke, stellt die Füße eng nebeneinander und legt die Arme um die Knie. Regenschirme oder Fahrräder sowie andere Gegenstände aus Metall wegwerfen oder weit weg parken. Was man auf keinen Fall tun sollte, ist, sich auf den Boden zu legen oder mit den Händen auf der Erde abzustützen, betont der Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik (VDE).

Auf keinen Fall darf man sich unter Bäume, Türme, Pfeiler, Masten und Antennen stellen. Zu Überlandleitungen hält man laut BAG idealerweise einen Abstand von 50 Metern. Und: Selbst das Anlehnen an einen Zaun kann gefährlich sein. Wegkommen sollte man außerdem von Gewässern, Hügeln und Berggipfel.

Zu Bäumen sollten es möglichst zehn Meter Abstand sein, erklärt der VDE. Mindestens ein Meter, besser noch drei Meter Abstand sollte es zu Gebäuden, Metallmasten und Felswänden sein. Und: Man sollte am besten einzeln stehen oder darauf achten, dass man sich in einer Gruppe nicht berührt. Auch hier sind Abstände von einem, besser noch drei Meter zueinander gut.

Tipps des BAG

VDE-Broschüren zum Blitzschutz

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