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Vielerorts finden sich inzwischen Warnschilder in Wäldern: Hier ist der Eichenprozessionsspinner verbreitet. Foto: Simone A. Mayer

Vorsicht bei Eichen: Schädling kann Allergien auslösen

Wer sich Eichen nähert, sollte vorsichtig sein: Dort nistet sich gern der Eichenprozessionsspinner ein. Dieser Schädling kann Ausschläge und Juckreiz hervorrufen, wenn dessen Nester berührt werden.

Freising (dpa/tmn) - In Wäldern, aber auch im Hausgarten können Eichen zu einem Problem werden: Hat sich darauf der Eichenprozessionsspinner eingenistet, muss man den Kontakt mit der Pflanze meiden. Denn die giftigen Raupenhaare lösen Allergien aus.

Zwar verpuppen sich die Raupen schon bis Anfang Juli für drei bis fünf Wochen, aber ihre Nestern mit Resten von den Häuten inklusive der Brennhaare können lange am Gehölz erhalten bleiben - und damit auch die Gefahr für den Menschen, erklärt die Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft.

Die Experten raten, grundsätzlich die Nester nicht zu berühren und auf Pflegemaßnahmen an den Bäumen zu verzichten, wenn man die Gespinste vorfindet. Fachleuchte müssen dann die Bekämpfung übernehmen.

Die Brennhaare lösen Ausschläge, leichte Schwellungen, starken Juckreiz und Brennen aus. Typisch sind Quaddeln am ganzen Körper. Werden die Haare, die leicht abbrechen und mit dem Wind umherfliegen, eingeatmet, kann das Bronchitis, schmerzhaften Husten und Asthma verursachen. Schwindel, Fieber, Müdigkeit und Bindehautentzündung sind Begleiterscheinungen, in Einzelfällen sind allergische Schockreaktionen möglich. Bei Symptomen sollte ein Arzt aufgesucht werden.

Hinweise des Amtes

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