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Neubau lohnt sich - nicht nur für die Beziehung.

Schlüsselfertige Vorteile

Neubau: Weniger Stress und Beziehungskrach

München - Zeitgemäße Grundrisse und Ausstattung die energetisch auf dem neuesten Stand ist - das sind nur ein paar der Vorteile, die ein Neubau mit sich bringt.  Worauf Sie achten sollten.

Wer selbst ein Haus bauen will, sollte bedenken: Von der Planung über das Genehmigungsverfahren bis zum Rohbau, Innenausbau und schließlich Einzug braucht es Geduld, Ausdauer, Sachverstand und starke Nerven. Spätestens wenn die Bauherrin ihren Bauherrn mit den Worten angiftet: „Ich oder der Architekt!“, heißt es Ruhe bewahren und sich nicht voreilig für den Architekten zu entscheiden. Nicht zu unterschätzen sind auch unerwartete Budget-Überschreitungen in der Bauphase: Dürfte es nicht doch die schönere Küche, das Wellness-Bad oder die Garage mit Heizung und Werkbank sein? Bauherren haben viele Entscheidungen zu treffen. Und weil nicht alle schon bei der Planung getroffen werden und natürlich auch noch änderbar sind, wird so manche Beziehung auf eine harte Probe gestellt. Ein Haus zu bauen ist etwas für Selbstverwirklicher mit Durchhaltevermögen. Leichter haben es da die Erwerber von schlüsselfertigen Immobilien.

Wie beim Auto-Kauf

Wer eine schlüsselfertige Immobilie erwirbt (ob Haus oder Wohnung), sucht sich wie beim Neuwagen-Kauf Typ, Technik, und Ausstattung einmal aus und wartet dann auf die Lieferung. Freilich sollte man sich vorher schon sehr genau überlegen, was man will. Am besten man erstellt eine Liste mit K.o.-Kriterien, die die Immobilie auf alle Fälle braucht – etwa Balkon (Mindestgröße festlegen), Bad-Größe und Ausstattung oder offener Grundriss. Daneben sollte man noch eine Wunschliste festlegen; sie enthält verhandelbare Kriterien. Diese Bedarfsplanung sollte mit größter Sorgfalt betrieben werden, denn ist der Kaufvertrag erst unterschrieben gibt es kein Zurück mehr.

Ein Ansprechpartner

Beim schlüsselfertigen Immobilienerwerb hat man in der Regel einen Ansprechpartner, der sich um alles kümmert, sowohl was die Bauphase als auch die Abnahme bei Fertigstellung und eventuelle spätere Reklamationen betrifft. Man muss also nicht wie der Häuslebauer mit vielen Handwerkern der unterschiedlichsten Gewerke zurechtkommen. Dieser Service muss natürlich bezahlt werden, weshalb diese Erwerbsform in der Regel teurer kommt.

Mehr Sicherheit

Dafür ist der Neubau aber auch eine sichere Sache. Bauträger sind verpflichtet, nach dem neuesten Stand der Technik zu bauen. Auch die Haustechnik muss auf dem neuesten Stand sein, der Käufer muss sich nicht darum kümmern. Genauso wenig wie um die Energiebilanz. Die muss der aktuellen Energieeinsparverordnung entsprechen, am besten liegt sie noch darunter (KfW 70 oder 55). Und auch die Einhaltung des Erneuerbare Energiegesetzes (EEG) obliegt dem Bauträger. Er muss sicherstellen, dass der Anteil der verwendeten erneuerbaren Energien (Holzpellets, Solar, Wärmepumpe) dem Gesetz entspricht. Bei einem Mehrfamilienhaus kümmert er sich auch um die Verwaltung.

Nicht ohne Gewähr

Neben modernen Grundrissen und Ausstattungen punkten Neubauten entscheidend mit der Gewährleistung. Während bei einem Gebrauchtkauf mit der Abnahme alle Haftung auf den Käufer übergeht, beträgt beim Neubau die Gewährleistung in der Regel fünf Jahre. Werden in dieser Zeit Baumängel sichtbar (Wasser in der Tiefgarage aufgrund unzureichender Abdichtung), so kann Nachbesserung gefordert werden. Diese Frist sollte man also nicht verstreichen lassen und einen Experten dazu holen.

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