Wände gestalten: Eigene Fotos in Szene setzen

Das verfügbare Haushaltseinkommen betrug im Jahr 2015 im Durchschnitt rund 21.000 € pro Arbeitnehmer. Das ist nicht viel in Anbetracht hoher Mieten und Nebenkosten.

Dennoch investierten rund 25% Verbraucher in Deutschland im Schnitt zwischen 2.000 € und 5.000 € in ihr Wohnzimmermobiliar und die Inneneinrichtung. Die Deutschen dekorieren gerne und die Wände sind ideal, um ganz spezielle Akzente zu setzen und Stimmungen zu erzeugen. Dabei setzt der Wohntrend 2017 auf helle Farben und minimalistisches Design. Skandinavischer Chic ist das Schlagwort der Saison, die Hauptfarbe Greige, eine Mischung aus Grau und Beige. 

Um die persönliche Note in die eigenen vier Wände zu bringen, sind eigene Bilder eine sehr gute Basis, die nicht viel kostet. Allerdings sollten sie in skandinavisch angehauchten Wohnungen in ähnlichen Farbetönen gehalten sein, um den Wohnstil zu unterstreichen. Ziehen Bewohner den eklektischen Stil vor, stellen sie also Möbel und Accessoires aus unterschiedlichen Stilen und Epochen zusammen, dürfen die Bilder ruhig eine eigene Farbenwelt mitbringen. Der Beitrag stellt die unterschiedlichen Möglichkeiten vor, eigene Motive an die heimischen Wände zu bringen.

Abbildung 1: Der Traumstrand vom letzten Urlaub hält die Erinnerung wach und erzeugt positive Gefühle.

Poster nicht nur für junges Wohnen und kreative Haushalte

Ein Foto in Posterform eignet sich in erster Linie für junge und kreative Haushalte, so die landläufige Meinung. Werden Poster mit Stecknadeln an die Wand gepinnt, wirken sie wie zufällig aufgehängt und verbreiten eine Retro-Atmosphäre. Doch Poster können noch mehr: Sie wecken nostalgische Erinnerungen. Damit werden sie auch für Haushalte salonfähig, in denen ältere Semester leben. Denn werden Fotos aus längst vergangenen Tagen als Poster aufgehängt, erzeugen sie dieses besondere Flair der Nostalgie. Im Beitrag „Macht uns Retro glücklich“ steht über die Nostalgie, dass sie ein Gefühl ist, 

„…das durch Erinnerungen hervorgerufen wird, bei denen man selbst und die mit wichtigen Menschen verbrachte Zeit eine zentrale Rolle einnehmen. Zudem beinhalteten die Geschichten häufiger positive als negative Gefühlsbeschreibungen. Typischerweise sind nostalgische Erfahrungen also jene erfreulichen, die man mit nahestehenden Menschen geteilt hat, wie Urlaube, Weihnachten mit der Familie oder Partys in jungen Jahren.“ 

Mit Blick auf die zitierte Betrachtungsweise eignen sich alte Fotos von Feierlichkeiten und Urlaubsreisen besonders gut, um das Quäntchen Nostalgie in den Alltag zu bringen. Damit sich das realisieren lässt, folgt jetzt eine kurze Checkliste mit Geling-Garantie:

  1. Alte Fotos durchgehen und die Lieblingsmotive auswählen.
  2. Fotos in einer Kollage auf einen großen Bogen Papier heften.
  3. Die Kollage mit indirekter Beleuchtung blendfrei mit der Digicam oder dem Smartphone abfotografieren.
  4. Fotos bei einem passenden Anbieter, wie z.B. Print Planet hochladen und als Poster bestellen.

Die Kosten halten sich im überschaubaren Rahmen, die Wirkung allerdings ist unbezahlbar. Poster mit nostalgischem Charme eignen sich auch als Geschenk zu runden Geburtstagen oder zur Volljährigkeit.

Fotos auf Leinwand

Modern und zeitgemäß wirken Fotos auf Leinwand. Motive von einem besonders farbenfrohen Sonnenuntergang, von der Familie oder von Blumen und Blüten im eigenen Garten sind eine gute Wahl. Die Bilder halten über sehr lange Zeit ihre Farbbrillanz, auch wenn sie starker Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind. Fotos auf Leinwand wirken edel, denn aufgedruckt auf feinem Canvas-Leinenstoff und über einen Keilrahmen aus Holz gespannt wird ein schönes Foto zu einem kleinen Kunstwerk. Ergänzt durch einen passenden Rahmen lässt sich das Motiv noch besser präsentieren.

Für Terrasse und Balkon: wetterfeste Fotoplatten

Wenn der Frühling kommt und mit seinen warmen Temperaturen Balkon und Terrasse zum erweiterten Wohnraum macht, zieht es viele nach draußen. Ein Sitzplatz direkt am Haus ist ideal, um den Feierabend zu genießen oder am Wochenende in Ruhe zu frühstücken. Auch die Wände an Terrasse und Balkon können mit den passenden Fotoplatten gestaltet werden. Dabei sind unterschiedliche Varianten auf dem Markt.

Alu-Dibond-Bilder

Alu-Dibond-Bilder sind eine recht neue Technik. Bei dem Verfahren wird das Motiv auf eine spezielle Halbzeug-Aluminiumverbundplatte aufgetragen, in der ein harter Kunststoffkern aus Polyethylen steckt. Die Aluplatten, die diesen Kunststoffkern umschließen, sind weiß lackiert. Der Verbund ist nicht dicker als 3 mm. Die Bilder sind also ganz dünn und sehr leicht – ideal für die Gestaltung von großen Wänden im Außenbereich. Auf Alu-Dibond-Platten lassen sich brillante und gestochen scharfe Motive selbst in großen Formaten realisieren.

Acrylglas Fotoplatte

Wer sich für Acrylglas entscheidet, erhält im Prinzip ein Alu-Dibond-Bild, das eine zusätzliche Platte aus Acryl aufweist. Damit wird das Produkt etwas schwerer, doch es ist immer noch leicht genug für große Formate. Genauso, wie ein Alu-Dibond-Bild, ist die Acrylglas Fotoplatte schlag- und kratzfest. Es gibt zwei verschiedene Varianten, ein Foto per Acrylglas umzusetzen. Entweder wird das Motiv zuerst auf Fotopapier gedruckt und dann von hinten auf das Acrylglas geklebt. Oder das Motiv wird direkt auf die Acrylglasplatte aufgedruckt. Beide Ergebnisse erzeugen ein Bild ohne Wellen, Blasen, Staub oder Kratzer. Das Acrylglas wirkt wie ein UV-Schutz. Dadurch bleiben die Motive lange lichtecht. 

Der besondere Effekt ist, dass Bildbereiche in Weiß transparent bleiben. Das bedeutet: Hängt ein Bild vor einer farbigen Wand, schimmert die Wandfarbe leicht durch.

Preiswerte Variante: Foto auf Kunststoffplatte

Weniger kostenintensiv wie die Alu-Dibond Fotoplatte und die Acrylglas Fotoplatte ist ein Foto auf einer Kunststoffplatte. Dieses Material ist für den Einsatz im Außenbereich geeignet, macht sich aber auch in Wohnräumen gut. Die Kunststoffplatte ist kratzfest und die Farben halten Sonneneinstrahlung und der Witterung stand. Die Materialstärke variiert je nach Qualität. 

So lässt sich für jeden Geldbeutel und jeden Anspruch ein passendes Material finden, um die eigenen vier Wände inklusive Außenbereich nostalgisch, modern, farbenfroh oder in sanften Farbtönen zu gestalten.

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