Warten auf die Wäsche

Deshalb fühlt sich die letzte Minute der Waschmaschine wie eine Ewigkeit an

  • Sophie Waldner
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Womöglich ist Ihnen das Problem bekannt: Die Waschmaschine zeigt noch eine Minute an – doch die dauert gefühlt eine halbe Ewigkeit. Warum das ist, lesen Sie hier.

Grade, wenn es schnell gehen muss, scheint das Zeitgefühl wesentlich sensibler zu sein, als sonst. So ist es dann auch mit der Waschmaschine. Denn da kann die letzte Minute eine gefühlte Ewigkeit in Anspruch nehmen. Erst einmal: es ist keine Einbildung. Die letzte Minute vom Waschgang kann durchaus länger als eine Minute dauern. Auch, wenn die Anzeige etwas anderes sagt. Für dieses Phänomen gibt es tatsächlich mehrere Erklärungen. Denn sowohl Maschine, als auch Nutzer können Schuld daran haben.

Grund 1: Druck und Wassertemperatur

Wie lange die Waschmaschine für den Waschgang braucht, hängt auch vom Wasserdruck und der Temperatur ab. Allerdings lassen sich diese Faktoren nicht von Außen beeinflussen. Läuft das Wasser mit zu wenig Druck in die Waschmaschine, dauert es dementsprechend länger, was dann die Waschzeit herauszögert. Ähnlich ist es bei der Wassertemperatur. Ist diese nämlich zu kalt, muss sie erst erwärmt werden.

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Grund 2: Zu viel Waschmittel

Einen Faktor, den Nutzer hingegen beeinflussen können, ist die Menge an Waschmittel in der Maschine. Die Sensoren in der Waschmaschine entscheiden dann, wann der Waschgang beendet ist. Grundlage dafür ist die Menge an Schaum. Je mehr Schaum sind in der Maschine befindet, desto länger dauert auch das Wäschewaschen. Die Maschine wird den Waschgang erst dann beenden, wenn die Sensoren keinen Schaum mehr wahrnehmen können. Um den Schaum aus der Waschmaschine herauszuspülen, muss sie immer wieder mit Wasser nachspülen. Dieser Vorgang kostet natürlich Zeit.

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Grund 3: Unwucht in der Waschtrommel

Die Unwucht in der Trommel entsteht genau dann, wenn beispielsweise zu wenig Kleidungsstücke in der Waschmaschine sind. Oder auch, wenn es sich nur um eine große Decke handelt. Normaler drück die Waschmaschine die Wäsche ringförmig an den Rand. Das geht in einem solchen Fall aber nur schwer, weshalb die Maschine den Schleudergang beendet. Dies ist eine reine Sicherheitsmaßnahme, um Schäden vorzubeugen. Da die Trommel erkennt, dass der Waschgang gerade unrund läuft, dreht sie sich rückwärts. Und das so lange, bis die Wäsche auch ohne Schleudern sauber gewaschen ist. Auch das beeinflusst die Zeit und lässt die letzte Minute länger erscheinen. (swa)

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Hausmittel Nummer 1: Weißer Essig entfernt Obstflecken.Weißer Essig bringt leider nur wenig gegen hartnäckige Flecken von Obst oder Beeren. Versuchen Sie es lieber mit Bleichmittel.
Hausmittel Nummer 2: Frische Blutflecken auf der Kleidung werden so schnell wie möglich mit kaltem Wasser ausgespült.  Diesen Tipp sollten Sie laut dem Experten unbedingt beherzigen. Zusätzlich zum kalten Wasser können Sie Spülmittel oder Seife hinzugeben. Verwenden Sie jedoch niemals heißes Wasser: Die Wärme lässt den Eiweißanteil im Blut gerinnen und so wird der Fleck erst recht hartnäckig.
Hausmittel Nummer 3: Schwarztee auf der Kleidung wird mit dem Glasreiniger entfernt.Davon ist abzuraten: Wenn der Fleck noch frisch ist, hilft es bereits den Stoff mit Wasser einzuweichen. Anstatt Glasreiniger sollte ein Spezialfleckenentferner verwendet werden.
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