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Für ihr Warm- oder Mistbeet benötigen Hobbygärtner eine 50 Zentimeter hohe Schicht Pferdemist. Foto: Holger Hollemann dpa

Warmbeet schon im Februar zur Pflanzenaufzucht nutzen

Der Winter ist noch lange nicht vorüber, doch bereits im Februar können junge Pflanzen in den Garten gesetzt werden. Das Warmbeet macht's möglich. Wie Hobbygärtner am besten vorgehen, verrät die Gartenakademie Rheinland-Pfalz.

Neustadt/Weinstraße (dpa/tmn) - In einem  Frühbeet können auf der Fensterbank herangezogene Pflänzchen schon zum Frühlingsbeginn in den Garten kommen.

Es handelt sich dabei um eine Art Treibhaus, meist ein Kasten mit einer Abdeckung aus Glas oder Folie. Man unterscheidet ein Kaltbeet, das nur durch die Sonne erwärmt wird und ab etwa März eingesetzt wird, und ein Warm- oder Mistbeet. Letzteres taugt, um schon im Februar junge Pflanzen in den Garten zu setzen. Darauf weist die Gartenakademie Rheinland-Pfalz hin.

In diesem Kasten wird ein Verrottungsprozess im Boden in Gang gesetzt, der für Wärme sorgt. Dafür hebt der Hobbygärtner den Boden etwa 80 Zentimeter tief aus. In diese Grube kommt eine etwa fünf Zentimeter dicke Lage Laub, dann etwa 50 Zentimeter hoch Pferdemist. Und zwar nur solchen von Pferden, deren Heu und Gras nicht von einer Wiese stammt, die mit Herbiziden gegen Greiskraut behandelt wurden, betonen die Gartenexperten.

Dann folgt wieder Laub. Darauf kommt noch eine rund 20 Zentimeter hohe Schicht Erde. Ungefähr sechs bis acht Wochen lang liefert die Verrottung des Laubes und des Mistes den Pflanzen Wärme. Allerdings sollten die Außenwände des Kastens und über Nacht auch die Fenster gedämmt werden.

Infos zum Wärmebeet

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