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In Reih' und Glied: Der Weihnachtsstern wird am häufigsten angebaut. Foto: Daniel Karmann

Stiefmütterchen boomen

Weihnachtssterne sind die beliebtesten Zimmerpflanzen

Was blüht denn da? Die Deutschen umgeben sich gern mit Zierpflanzen, egal ob Alpenveilchen oder Viola. Das Statistische Bundesamt liefert Zahlen.

Wiesbaden (dpa) - Er ist zwar ein eher saisonales Gewächs, dann aber ist er in deutschen Wohnzimmern besonders beliebt: Der Weihnachtsstern ist nach Angaben des Statistischen Bundesamtes die am meisten angebaute Zimmerpflanze.

Mit 17 Millionen Pflanzen stellten sie in diesem Jahr den größten Anteil der insgesamt 94 Millionen Zimmerpflanzen, die in knapp 1500 Gartenbaubetrieben produziert wurden, hieß es. Ebenfalls stark vertreten in der sogenannten Fertigware war das Alpenveilchen mit insgesamt 13 Millionen Zimmerpflanzen.

Als Beet- und Balkonpflanzen sind der Zierpflanzenerhebung zufolge die sogenannten Viola besonders begehrt - hierzu gehören Stiefmütterchen und Veilchen. Sie stellten 183 Millionen der rund 985 Millionen Beet- und Balkonpflanzen in fast 2600 Gartenbaubetrieben, hieß es weiter. Auch Besenheide und Stauden wurden besonders häufig angebaut.

Nordrhein-Westfalen war 2017 mit nahezu der Hälfte der Grundflächen (47 Prozent oder 3 100 Hektar) das mit Abstand bedeutendste Bundesland für den Zierpflanzenanbau. Bayern, Baden-Württemberg und Niedersachsen verfügten zusammen mit mehr als 2 000 Hektar über weitere 31 Prozent der Grundflächen.

Seit der letzten Zierpflanzenerhebung im Jahr 2012 ging die Zahl der 3700 Produzenten um 18 Prozent und damit deutlich zurück, hieß es. Dagegen nahm die Grundfläche für den Anbau - 6600 Hektar - lediglich um zwei Prozent ab.

Die Anbaufläche für Schnittblumen blieb hingegen im Vergleich zu 2012 mit 3100 Hektar konstant. 91 Prozent dieser Anbauflächen befanden sich im Freiland. Unter hohen begehbaren Schutzabdeckungen wie etwa Gewächshäusern nahmen Rosen mit knapp 100 Hektar die größte Fläche ein.

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