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Die Lagerung von Obst und Gemüse ist etwas komplizierter als die meisten denken.
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Die Lagerung von Obst und Gemüse ist etwas komplizierter als die meisten denken.

Lebensmittelkunde

Welches Obst und Gemüse darf ich zusammen lagern?

  • Franziska Kaindl
    vonFranziska Kaindl
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Wussten Sie, dass sich bestimmte Obst- und Gemüsesorten untereinander nicht "vertragen"? Wenn nicht, dann haben wir ein paar wichtige Tipps für Sie parat.

In den meisten Haushalten landet das Gemüse nach dem Einkauf im Kühlschrank, während das Obst seinen Platz in der Obstschale findet. An sich scheint daran nichts falsch zu sein - doch ganz so einfach ist es leider nicht. Schließlich sorgen manche Obstsorten dafür, dass andere schneller reifen und auch nicht alle Gemüsesorten verstehen sich untereinander. Deshalb müssen Sie bei der Lagerung einige Dinge beachten.

Darum können Sie nicht alle Obst- und Gemüsesorten zusammen lagern

Haben Sie schon einmal bemerkt, dass Bananen in Gegenwart von Äpfeln schneller verderben, wenn Sie bereits reif sind? Das liegt daran, dass bestimmte Obst- und Gemüsesorten nach der Ernte nachreifen und dabei das Reifegas Ethylen ausstoßen. Dazu gehören zum Beispiel Äpfel, Bananen oder Tomaten.

Umgekehrt gibt es empfindliche Sorten, die durch den Einfluss des Reifegases schneller verderben. Dazu gehören Obst- und Gemüsesorten wie Mandarinen oder Salate, die nach der Ernte nicht nachreifen, sondern nur an Qualität verlieren. Aber auch ethylenabgebende Früchte selbst reagieren empfindlich auf das Gas - sonst könnten sie auch gar nicht nachreifen.

Darum sollten Sie folgende Faustregeln beachten: Empfindliche Sorten sollten Sie nicht mit ethylenabgebenden beziehungsweise nachreifenden Sorten lagern. Genauso sollten Sie nachreifende Sorten nicht an einem Ort verstauen.

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Richtig lagern: Übersicht über nachreifende, empfindliche und unempfindliche Obst- und Gemüsesorten

Zu den Obst- und Gemüsesorten, die mittel bis viel Ethylen abgeben - und die Sie deshalb einzeln oder mit unempfindlichen Sorten aufbewahren sollten - gehören laut dem Bundeszentrum für Ernährung (BZfE):

  • Äpfel*
  • Aprikosen
  • Avocados
  • Bananen
  • Birnen
  • Feigen
  • Guaven
  • Heidelbeeren*
  • Kiwis
  • Mangos
  • Nektarinen
  • Papayas
  • Pfirsiche
  • Passionsfrüchte
  • Pflaumen
  • Tomaten*
  • Wasser- und Honigmelonen

Zu den Obst- und Gemüsesorten, die nicht nachreifen und deshalb empfindlich auf Ethylen reagieren, gehören laut BZfE und der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE):

  • Ananas
  • Auberginen
  • Brombeeren
  • Blumenkohl
  • Brokkoli
  • Chinakohl
  • Clementinen
  • Gemüsepaprika
  • Granatäpfel
  • Grapefruits
  • Gurken*
  • Himbeeren
  • Kirschen
  • Kopfkohl
  • Limetten
  • Limonen
  • Litschis
  • Mandarinen
  • Möhren
  • Orangen
  • Trauben
  • Salate
  • Zitronen

Folgende Sorten verderben laut dem Online-Portal Utopia durch den Einfluss von Ehtylen nicht übermäßig und können deshalb gut mit nachreifendem Obst oder Gemüse gelagert werden:

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*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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