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Wenn Feuerlöscher, dann bitte zwei

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Klein und groß: Wenn Feuerlöscher, dann bitte zwei
Ein großer Schaumfeuerlöscher eignet sich etwa dann, wenn der Weihnachtsbaum in Flammen steht. Für die Küche wählt man aber besser ein handliches Exemplar. © Tobias Hase/dpa-tmn

Das Fett in der heißen Pfanne entzündet sich. Oder die Kerze fällt auf den Teppich. In diesen Situationen ist es Gold wert, wenn man einen Feuerlöscher griffbereit hat. Es muss aber der passende sein.

Hamburg - Nicht jeder Feuerlöscher eignet sich für jeden Brand. Wer sich zu Hause sicher ausstatten will, braucht daher zwei verschiedene Feuerlöscher, rät die Aktion Das sichere Haus (DSH).

Feuerlöscher 1: Handlich für die Küche

Kommt es in der Küche zu einem Fettbrand, ist ein Fettbrandlöscher die beste Lösung. Er sieht aus wie eine Sprühdose und ist damit besonders handlich.

Wichtig: Der Feuerlöscher sollte für die Brandklassen ABF ausgewiesen sein, wobei F für Brände von Speiseölen und -fetten steht. Brandklasse A eignet sich übrigens bei Bränden fester Materialien wie Holz und Textilien, B bei Bränden von flüssigen Stoffen wie etwa Lacken.

Feuerlöscher 2: Etwas größer für das Wohnzimmer

Mit einem kleinen Löscher kommt man nicht weit, wenn der Weihnachtsbaum oder der Teppich in Brand geraten. Für solche Fälle rät die Aktion DSH zu einem größeren Schaumlöscher, ebenfalls mit ABF ausgewiesen.

Doch woran erkennt man einen guten Feuerlöscher? Die Aktion DSH rät von Billigprodukten ab. Denn bei ihnen sei die Wurfweite manchmal sehr kurz, wodurch sich Brände schlecht aus der Distanz löschen lassen.

Beim Kauf sollte man darauf achten, dass auf dem Feuerlöscher „DIN EN 3“ aufgedruckt ist und er das CE-Zeichen trägt. Übrigens: Dass Feuerlöscher stets dieselbe Farbe haben, ist kein Zufall. Das Feuerwehrrot RAL 3000 ist ebenfalls ein Zeichen für einen zugelassenen Löscher. dpa

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