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Pflanzen sollten es im Winterquartier nicht zu dunkel haben. Foto: Jens Kalaene

Lichtmangel

Wenn Pflanzen im Winterquartier dünne, weiche Triebe bilden

Gartenpflanzen bilden im Winterquartier manchmal dünne Triebe aus. Ein Grund zur Freude? Nicht wirklich, denn das Wachstum deutet auf einen Mangel hin.

Bonn (dpa/tmn) - Neue Triebe von Gartenpflanzen mit Topf im Winterquartier sind nicht unbedingt ein Zeichen dafür, dass es den Pflanzen dort gut geht.

Bilden sie vermehrt dünne und weiche Triebe, leidet das Grün unter Lichtmangel, und es ist ihm auch noch zu warm. Darauf weist die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen hin.

Die dünnen Triebe sind schwach und daher anfällig für Schädlinge. Insbesondere Blattläuse, aber auch Schild-, Woll- oder Schmierläuse, Spinnmilben und Weiße Fliegen siedeln sich dann gerne hier an. Die Schädlinge sind meist schon im Lagerraum. Sie gelangen gemeinsam mit den Pflanzen im Herbst vom Freien ins Haus. Dort vermehren sie sich dann weiter.

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