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Sie wollen ein Wespennest entfernen lassen? Warnung vor Abzocke durch unseriöse Notdienste

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Von: Anne Hund

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Ein Wespennest daheim kann nur ein Fachmann entfernen. Verbraucherschützer warnen vor Abzocke, wenn man dafür den Notdienst ruft. So lassen sich fragwürdige Anbieter erkennen.

Wespen können einem das Leben schwer machen - besonders, wenn sie sich daheim unterm Dach einnisten oder ihr Nest unterm Rolladenkasten bauen. Doch vermeintlich wagemutig selbst ein Wespennest zu entfernen, ist weder ratsam, noch erlaubt. Sie brauchen zuerst einmal die Einschätzung eines Experten beziehungsweise einer Naturschutzbehörde - und außerdem einen guten Grund: Allergiker oder Kinder sowie eine ungünstige Stelle des Wespennestes* am Schlafzimmerfenster zum Beispiel können Bewohner dazu veranlassen, dass sie das Wespennest entfernen oder umsiedeln lassen wollen. Das kann nur ein Fachmann.

Verbraucherschützer warnen hier allerdings vor Abzockern. Dann könne das Entfernen des Nestes sehr teuer werden, berichtet die Deutsche Presse-Agentur (dpa). Matthias Bauer von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg erklärt laut dpa, dass man im Internet zwar viele Schädlingsbekämpfer finde: „Aber die ersten fünf, die bei der Google-Suche oben gelistet sind, sind meistens unseriös. Die haben sich nach oben gekauft.“ In den meisten Fällen seien das Call-Center, die die Anrufe an „fliegende Monteure weiterreichen, die dann tatsächlich vor Ort auftauchen“.

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Unseriöse Anbieter sollten Betroffene dem Experten zufolge daran, dass sie nicht genau darüber informieren würden, mit welchen Chemikalien arbeiten. Und außerdem daran, dass sie sich bei den Preisen bedeckt halten. Erst mit der Abrechnung kommt dann die böse Überraschung und die Preise liegen nicht wie üblicherweise zwischen 80 und 150 Euro, sondern um ein Vielfaches höher, wie es in dem Bericht beschrieben wird. Darin wird ein guter Tipp genannt: Man solle mit dem Anbieter einen Dienstleistungsvertrag abschließen, von dem man auch noch zurücktreten könne, wen der Schädlingsbekämpfer bereits vor Ort sei. „Wenn der Monteur vor Ort sage: „Das kostet Sie mindestens 800 Euro.“, könnten Betroffene sagen: „Da kommen wir nicht ins Geschäft, bitte gehen Sie“, erklärt der Verbraucherexperte laut dpa zudem. Und auch ein Blick ins Impressum des jeweiligen Schädlingsanbieters kann helfen, so ein weiterer Rat - um zu schauen, ob es das Geschäft vor Ort gibt.

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Ein Wespennest sollte in jedem Fall nur mit der Einschätzung eines Fachmanns entfernt werden. Ansonsten droht ein saftiges Bußgeld. Die Geldstrafe kann sich je nach Bundesland laut Bußgeldkatalog.org auf eine Summe von 5.000 bis zu 50.000 Euro belaufen. Hornissen sind sogar noch stärker geschützt. “ (ahu) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Zentral-Redaktionsnetzwerks.

Zum Weiterlesen: Sie wollen ein Wespennest entfernen? Es könnten bis zu 50.000 Euro Bußgeld drohen

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