Frau räumt mit einer Schneeschaufel den Bürgersteig.
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Streusalz ist ein beliebtes Mittel gegen Schnee auf dem Bürgersteig.

Winterdienst

Darum sollten Sie beim Schneeschippen kein Streusalz verwenden

  • Franziska Kaindl
    vonFranziska Kaindl
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Sobald der Winter mit Schnee und Eis über uns hereinbricht, muss wieder ordentlich geschippt und gestreut werden. Allerdings ist Streusalz keine so gute Option.

Streusalz ist immer noch eines der bekanntesten Mittel, um Schnee und Eis von den Gehwegen zu entfernen. Tatsächlich ist es die einzige Methode, die das Eis wirklich tauen lässt. Salz verringert nämlich den Schmelzpunkt, sodass Schnee und Eis auch unter 0 Grad wegschmelzen. Was viele dabei nicht bedenken, ist, dass Streusalz viele Nachteile mit sich bringt.

Winterdienst: Darum sollten Sie beim Schneeschippen auf Streusalz verzichten

Streusalz gelangt mit dem Sickerwasser in den Boden und reichert sich im Grundwasser an. Der erhöhte Salzgehalt im Boden tut Bäumen* und Pflanzen nicht gut, da wichtige Nährstoffe ausgewaschen werden und die weitere Aufnahme erschwert wird. Dadurch können Pflanzen nicht mehr genügend versorgt werden und langsam eingehen.

Auch Ihrem Auto tut das Streusalz nicht gut: Bei Kontakt beschleunigt sich die Rostbildung, zudem oxidieren Bauteile aus Aluminium schneller. Sogar Haustiere können durch Streusalz gefährdet werden, da die Körner für Entzündungen in den Pfoten sorgen können. Bauwerke und Beton werden ebenfalls durch das Salz angegriffen. Für die Beseitigung oder Eindämmung der Schäden müssen jährlich hohe Kosten aufgewendet werden. Viele Kommunen haben deshalb den Einsatz von Streusalz auf öfffentlichen Wegen bereits verboten und mit einem Bußgeld belegt.

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Alternativen zum Streusalz: So bekämpfen Sie Schnee und Eis

Anstatt Streusalz rät das Umweltbundesamt zu sogenannten abstumpfenden Mitteln. Diese lassen den Schnee nicht schmelzen, verringern aber die Rutschgefahr. Dazu zählen unter anderem Splitt, Granulat oder Sand. Splitt können Sie nach der Anwendung zudem wieder zusammenfegen und später erneut verwenden. Das Umweltbundesamt rät dazu, beim Einkauf auf den Blauen Engel für salzfreie Streumittel zu achten. Streumittel wie Blähton, die sehr energieintensiv hergestellt wird, sollten nur sparsam Anwendung finden. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) empfiehlt jedoch, auch mit den abstumpfenden Streumitteln sehr sparsam umzugehen, da diese giftige Substanzen wie Arsen, Blei oder Quecksilber enthalten können. Wie gefährlich Streusalz sein kann, verrät 24garten.de*.

Um den Einsatz von Streumitteln generell zu vermeiden, sollten Sie rechtzeitig die Gehwege mit der Schippe oder einem Besen freiräumen. So verhindern Sie, dass sich durch festgetretenen Schnee überhaupt erst starke Vereisungen bilden können. Generell sieht die gesetzliche Räumpflicht vor, dass die Gehwege bis 7 Uhr werktags freigeräumt sein müssen. (fk) *Merkur.de und 24garten.de sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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Gießen Sie Ihren Garten eher abends? Dann machen Sie es falsch. Denn es ist immer noch so heiß, dass der Großteil der Feuchtigkeit verdunstet. Deshalb ist die Mittagszeit auch der schlechteste Zeitpunkt, um die Gießkanne auszupacken. Am besten ist es, die Pflanzen morgens gegen sechs Uhr zu bewässern.
Oft wird beim Gießen nicht besonders darauf geachtet, wieviel Wasser die Pflanzen eigentlich individuell benötigen. So brauchen Sie mediterrane Pflanzen meist nicht so stark bewässern, da sie schwüles Wetter gewöhnt sind. Als Faustregel gilt: Je größer die Blätter, umso mehr Wasser benötigt die Pflanze.
Die meisten Hobbygärtner verlassen sich bei der Gartenpflege auf den Rasenmäher mit Fangkorb. Doch dadurch lassen Sie sich eine einfache Gelegenheit den Rasen zu düngen und vor der Hitze zu schützen, durch die Lappen gehen. Lassen Sie stattdessen den Schnitt als Mulch auf dem Rasen liegen - er versorgt ihn mit Nährstoffen und speichert Feuchtigkeit für heiße Tage.
Topfpflanzen bekommen meist genauso viel Zuwendung, wie alle anderen Pflanzen im Garten - doch das ist ein Fehler. Sie brauchen mehr Wasser, da sie von weniger Erde umgeben sind, die die Feuchtigkeit speichern kann. Deshalb müssen Sie täglich ausgiebig bewässert werden. Um die weggewaschenen Nährstoffe wieder herzustellen, brauchen Topfpflanzen zudem eine regelmäßig Düngung.
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