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Temperatur und Licht können über Smartphone oder Tablet-PC gesteuert werden.

Schlüssel und Schalter haben ausgedient

So sieht Wohnen in der Zukunft aus

Trend-Häuser zeigen heute schon, was in Zukunft zum Wohnstandard gehören könnte. Schlüssel und Schalter wird es nicht mehr geben, dafür Daumenscanner, Tablet und iPhone. Eine Besichtigung im iHome.

Tablet-PC statt Schalter

„Dusche abspielen“, ruft der Architekt ins edel ausgestattete Badezimmer und gefühlte drei Sekunden später geht die Deckenlampe an: das Lichtszenario „Duschen“ wird abgespielt. Solche Lichtszenarien gibt es auch für das Sofa oder die Theke, die den Koch- und Essbereich verbindet.

Es gibt Voreinstellungen und selbst programmierbare „Lichtspiele“. Schalter gibt es hingegen keine mehr. Gesteuert wird über Smartphone, Tablet-PC oder einem Kästchen, das im Flur in die Wand eingelassen ist. Das klingt nicht nur ungewöhnlich, das ist auch gewöhnungsbedürftig.

Vernetzte Zimmer

Alle Räume besitzen unter Putz gelegte Lautsprecher in den Decken, die via Tablet Internetradio oder eine eigene Playlist auf dem Tablet abspielen. Rein theoretisch wäre mit dem Mikrofon für die Sprachsteuerung und den Lautsprechern auch eine Kommunikation vom Wohnzimmer im Erdgeschoss mit dem Schlafzimmer im ersten Stock möglich – ohne zu schreien.

Fingerprint statt Schlüssel

Ins elektronische Haus hinein kommt man ohne Schlüssel, dafür gibt es einen Daumenscanner. Wessen Fingerabdruck vorher in der Berechtigten-Liste abgespeichert wurde, dem gewährt der Haus- Computer Eintritt.

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Autarke Stomversorgung

Da keimt sofort der Gedanke: Und bei Stromausfall steht man draußen im Regen? Natürlich nicht. Denn die Photovoltaik-Anlage auf dem Flachdach, versorgt das Haus nicht nur bei Sonnenschein. Ein Speicher sorgt für Stromsicherheit für mindestens zwei Tage. Die Technik in diesem Haus beeindruckt auch durch ihre Größe beziehungsweise Nicht-Größe: Auf etwas über zwei Quadratmetern  haben die automatische Lüftung, die Heizung (Strom), der Stromspeicher und eine Waschmaschine Platz.

Unsichtbarer Stauraum

Einen Keller hat das 110-Quadratmeter große Haus nicht, dafür aber jede Menge sinnvollen, teils nahezu unsichtbaren Stauraum. In einem Wandschrank im Essbereich ist sogar ein Mini-Büro untergebracht. Nein, es fehlt an nichts im Edel-Domizil. Dafür kostet eine 3-Zimmer-Wohnung auf diesem Niveau bereits 850.000 Euro.

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