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Im Saarland ist die Wohneigentumsquote bundesweit am höchsten. Hier haben auch die meisten Kinder ihr eigenes Zimmer.

Kinder sind ein häufiger Grund für die Sicherheit im Wohneigentum

Wohnen mit Kindern

Wohnen mit Kindern ist des öfteren gar keine so einfache Übung.

Von Gottfried Moeckl

Die ersten Jahre weichen sie einem nicht vom Rockzipfel, bewohnen ihr Kinderzimmer kaum, obwohl man es doch eigens so liebevoll hergerichtet hat. Stattdessen pflastern sie den Wohnzimmerboden mit Playmobilfiguren zu. Dann machen sie sich mit ihren Schulsachen in Küche und Esszimmer breit. Und irgendwann im Teenageralter schleppen sie Freunde und Bierträger in ihr mittlerweile Jugendzimmer, sperren die Tür zu und drehen die Musik auf. Jetzt bloß nicht lästig werden und dem Nachwuchs auf die Pelle rücken sondern cool bleiben und chillen.

Das geht in den eigenen vier Wänden besonders gut, wenn man vor dem Erwerb umsichtig plant. Hier nervt kein Vermieter und eine Immobilienfinanzierung gibt Kalkulationssicherheit, denn die monatliche Rate an die Bank bleibt immer gleich. Aktuell am besten gleich auf 20 Jahre sichern, denn niedriger können die Zinsen kaum werden. Ist die Immobilie dann schuldenfrei, ergibt die Mietersparnis eine schöne Zusatzrente.

Neben einer verkehrsgünstigen Lage ist die Wahl der passenden Größe ein bedeutsames Kriterium sorgfältiger Planung. Denn: Ist die Immobilie zu klein und bietet zu wenig Rückzugsmöglichkeiten, so gehen sich die Familienmitglieder schnell auf die Nerven. Ist sie hingegen zu groß, kann die Immobilie ihren Besitzern auf die Nerven gehen, denn sie will unterhalten und gepflegt werden. Dafür ist man nun selbst zuständig.

Auch auf die Aufteilung der Räume ist zu achten. Ein Grundriss ist mehr als nur die Abfolge von Zimmern; er organisiert das soziale Miteinander. Elternschlafzimmer sollten nicht direkt neben dem Kinderzimmer liegen, sondern beispielsweise durch ein Bad getrennt sein. Am besten hat jedes Familienmitglied ein eigenes Schlafzimmer. Ab drei Personen werden zudem zwei Bäder nötig, mindestens jedoch ein Gäste-WC. Sinnvoll ist etwa die Aufteilung in ein Wannen- und ein Duschbad. Überaus praktisch ist ein Ankleidezimmer, das groß genug sein sollte, um auch nicht in Betrieb befindliches Spielzeug zwischenzulagern oder Bettwäsche. Dann werden die Schlafräume von Schrankmonstern befreit und wirken gleich viel einladender, zum Beispiel durch einen Lesesessel. Von einem Fernseher raten Einrichtungsexperten jedoch ab.

Neben den Rückzugsmöglichkeiten braucht die Familie natürlich einen kommunikativen offenen Treffpunkt. Heute ist das in der Regel nicht mehr das Wohnzimmer, das zu einem Multimediaraum geworden ist, wo alle am digitalen Lagerfeuer sitzen, sondern der Koch-/Essbereich. Hier findet sozusagen die Grundversorgung statt. Hier geht es nicht nur um die Nahrungsaufnahme, hier tauscht man sich aus, spielt, sitzt gesellig beieinander und bewirtet Gäste. Klar, dass dafür ausreichend Platz sein muss. In einem Vier-Personen-Haushalt sollte der Essbereich locker Platz für acht bieten, damit es nicht ungemütlich wird.

Die Ausgrenzung der Hausfrau in eine Küchenzelle ist heute mega-out. Heute verbindet oft eine Barsituation den Koch- mit dem Essbereich. Hinter der Theke stehen Köchin oder Koch am Herd und davor der Rest der Familie oder Gäste auf einen Plausch. Solange die Kinder kleiner sind, ist es sehr vorteilhaft wenn Sichtkontakt zwischen Herd und Tisch besteht. Denn an diesem Tisch werden über Jahre hinweg die Hausaufgaben gemacht, es wird gespielt und gemalt, und dabei suchen die Kleinen stets den Kontakt zu den Großen.

Wie schon gesagt: Das Leben als Familie ist nicht immer einfach. Möge die Übung gelingen.

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