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Sicherheit für Ihr Haustier daheim: So wird die Wohnung hundetauglich

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Von: Janine Napirca

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Zwei Kinder spielen mit einem Hund auf einem Bett mit einem orangen Ball.
Wenn Sie ein paar Tipps beachten, fühlen sich Hund und Mensch daheim sicher und pudelwohl. © Olga Pankova/Imago

Das Leben mit einem Hund daheim hat viele schöne Seiten. Damit sich der Vierbeiner bei Ihnen so richtig heimisch und sicher fühlt, sollten Sie diese Ratschläge beherzigen.

Ihre Familie ergänzt bereits ein liebenswerter und treuer Vierbeiner, oder Sie spielen mit dem Gedanken, sich einen Hund* anzuschaffen? Dann sollten Sie sich auf jeden Fall informieren, wie Sie Ihr Zuhause für das tierische Familienmitglied sicher einrichten können. Nicht nur einige Pflanzenarten stellen für Hunde eine Gefahr dar: in den eigenen vier Wänden lauern weitere Gefahrenstellen, die sich jedoch einfach beseitigen lassen.

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Welche Pflanzen sind für Hunde gefährlich?

Als Hundehalter oder zukünftiger Hundebesitzer wissen Sie bestimmt, dass bei einigen Pflanzenarten Vorsicht geboten ist. Doch welche Pflanzen sind das überhaupt? Tulpen, Narzissen, Chrysanthemen, Geranien, Begonien und die Amaryllis sind für Hunde gefährlich. Ebenso wie Alpenveilchen, Agave, Ficus, Oleander, Efeu, Birkenfeige und Weihnachtssterne. Das heißt nicht, dass Sie Ihre Pflanzen verschenken oder entsorgen müssen. Es reicht, wenn Sie die Pflanzen an einen Platz stellen, den Ihr Hund nicht erreichen kann. Beispielsweise auf einen hohen Tisch, eine Kommode oder ein Regal.

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Auch im Garten gibt es Pflanzen, Sträucher und Bäume, die für Ihren Hund gefährlich sind, und die Sie deswegen nicht kultivieren sollten. Dazu gehören neben Hyazinthen, Maiglöckchen und dem Gefleckten Schierling auch Bilsenkraut und Aronstab sowie Goldregen und Eiben. Außerdem sollten Sie Ihr Grundstück umzäunen. Bei der Höhe des Zaunes kommt es auf die Hunderasse an. Ein größerer Hund kann höher springen als ein kleinerer Vierbeiner. Zudem haben einige Rassen mehr Sprungkraft als andere.

Diese Gefahrenstellen in Ihrer Wohnung sollten Sie sichern

Treppen sind besonders für kleinere Hunderassen gefährlich. Sie können mit Netzen die Abstände zwischen den Stufen absichern. So läuft Ihr Hund nicht Gefahr, durch die Ritzen nach unten zu fallen und sich zu verletzen. Auch ungesicherte Sprossengeländer sollten mit Netzen oder Gittern gesichert werden. Dasselbe sollten Sie auf Ihrem Balkon machen. Passt Ihr Hund durch die Lücken der Balustrade, ist diese ebenfalls mit einem Netz abzusichern. Wie schnell passiert es, dass ein anderer Hund, ein Spaziergänger oder eine Katze die Aufmerksamkeit Ihres Hundes erregt und hinterhereilen möchte. Durch das Netz verhindern Sie, dass der Hund sich zu weit über den Balkon hinauswagt und nach unten fällt.

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Vorsicht bei Steckdosen und Stromkabeln!

Hundenasen sind meist sehr feucht und erschnüffeln gerne ihre Umgebung. Wenn Ihr Vierbeiner nun seine neugierige Nase in die Steckdose steckt, kann das böse ausgehen. Denn Wasser leitet Strom besonders gut. Um einen Stromschlag zu vermeiden, sollten Sie für Ihre Steckdosen Kindersicherungen installieren. Neben schnüffeln zählt knabbern zur Lieblingsbeschäftigung junger Hunde. Besonders wenn sie zahnen. Hunde unterscheiden jedoch nicht zwischen Kauknochen und möglichen gefährlichen Gegenständen. Stromkabel sind aus Sicht des Vierbeiners wegen des Gummis sehr gut zum Kauen geeignet. Deshalb sollten Sie Kabel außer Reichweite von Welpen bringen oder hinter Kabelschutzleisten verstecken.

Gefahren für Ihren Hund, an die Sie vielleicht noch gar nicht gedacht haben

Viele Hunde stibitzen gerne Schuhe, aber auch Kleidung wie zum Beispiel Socken sind vor ihnen nicht sicher. Wenn die Vierbeiner darauf herumkauen, schadet das lediglich den Schuhen oder Socken. Lebensbedrohlich wird es jedoch für den Hund, wenn er abgeknabberte Fetzen frisst oder eine Socken gar verschluckt. Bewahren Sie Schuhe und andere Kleidung darum in geschlossenen Schränken auf. So schützen Sie zum einen Ihr Tier, zum anderen Ihre Kleidung.

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Sämtliche Kleinteile sollten nicht frei in der Wohnung herumliegen. Egal, ob es sich dabei um Haarklammern oder Kinderspielzeug wie Legosteine oder Puppenzubehör handelt. Hunde nehmen alles ins Maul. Es ist gefährlich, wenn Sie Kleinteile verschlucken. Vor allem Fäden können sich im Magen des Tieres um das Futter wickeln. Scharfe Gegenstände können sogar innere Organe Ihres Hundes verletzen.

Das sollte Ihr Hund auf keinen Fall essen

Einige Lebensmittel, die harmlos erscheinen und es für Menschen auch sind, können für Hunde giftig sein. Rohes Schweinefleisch, rohe Kartoffeln, rohe Auberginen und rohe Eier sollten Sie nicht frei zugänglich herumstehen lassen. Außerdem sind neben dem Verzehr von Schokolade auch Tomaten, Avocados, Weintrauben und Rosinen sowie Knoblauch und Zwiebeln für Hunde gefährlich. Da manche Tiere immer auf der Suche nach Fressbarem sind, erfreuen sich besonders Mülleimer großer Beliebtheit unter den Vierbeinern. Diese enthalten häufig für Hunde himmlisch duftende Essensreste. Sie können für die Tiere aber giftig sein. Achten Sie also auf gut verschlossene Mülleimer, welche die Hunde nicht so leicht umstürzen können.

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Auch Reinigungsmittel können eine Gefahr für Ihren Hund darstellen

Achten Sie bei der Reinigung Ihrer Wohnung auf die Verwendung umweltfreundlicher und tierverträglicher Reinigungsmitteln. Hunde haben sehr sensible Augen und Nasen, die durch chemische Reinigungsmittel gereizt werden können. Zudem putzen die Vierbeiner ihr Fell mit den Pfoten und der Zunge. Alternativ können Sie zum Putzen auch Natron verwenden, um Ihre Wohnung hundesicher zu reinigen. (jn)*Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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