Pflanzenkunde

Norden, Osten, Süden oder Westen: Steht Ihre Zimmerpflanze am richtigen Fenster?

  • Sophie Waldner
    VonSophie Waldner
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Zimmerpflanzen benötigen Licht für die Fotosynthese. Da aber manche Pflanzen mehr brauchen als andere, sollten sie an unterschiedlichen Lichtquellen im Raum stehen.

Durch eine Zimmerpflanze wird nicht nur das Raumklima* verbessert. Die Pflanzen sind zudem schön anzusehen und sorgen durch ihre bunten Blütenblätter für gute Laune. Das großes Interesse an „grünem Wohnen“ besteht, zeigt eine im Auftrag des Informationsportals Blumenbüro Holland durchgeführte Studie. Darin heißt es, dass aufgrund der Corona-Pandemie und dem damit verbundenen Home-Office vermehrt Blumen und Zimmerpflanzen gekauft werden. Der Studie zufolge empfinden viele Arbeitnehmer das Arbeiten von Zuhause als angenehmer, da sich durch schöne Zimmerpflanzen die Atmosphäre im Raum verbessern könne. Stellt sich nur noch die Frage, ob die Pflanzen die richtige Menge Licht erhalten. Lesen Sie hier, welches das korrekte Fenster für Ihre Zimmerpflanzen ist.

Zimmerpflanzen am Nordfenster

Da die Zimmerpflanze durch das Fenster im Norden kein direktes Licht der Sonne abbekommt, fühlen sich hier jene Pflanzen wohl, die auch wenig benötigen. Durch den geringen Sonneneinfluss bleibt die Pflanzenerde länger feucht und trocknet nicht so schnell aus. In der Folge müssen diese Zimmerpflanzen auch nicht so häufig bewässert werden. Manchen Pflanzen ist die Sonne auch schlicht zu heiß und die Blätter verbrennen. Doch das kann Ihnen hier nicht passieren. Zimmerpflanzen, die sich am Nordfenster wohlfühlen sind zum Beispiel Glücksfeder oder Fensterblatt.

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Zimmerpflanzen im Osten platzieren

Tagsüber scheint auch im Osten keine direkte Sonne ins Zimmer. Dadurch gelten hier dieselben Vorteile wie im Nordfenster. Die Erde bleibt vom schnellen Austrocknen verschont und die Pflanzen vor Brandflecken auf den Blättern. Dennoch kriegen die Zimmerpflanzen an diesem Fenster noch etwas von der angenehmen Sonne am Morgen mit. Pflanzen, die Sie hier platzieren können, sind unter anderem Pfeilblätter und Drachenbaum.

Zimmerpflanzen sollte je nach Licht-Bedarf an das passende Fenster gestellt werden.

Zimmerpflanzen ans Südfenster stellen

Im Süden kommt am meisten Sonneneinstrahlung in der Wohnung an. Durch die Hitze fühlen sich hier vor allem Zimmerpflanzen wohl, die aus einem tropischen Klimagebiet stammen. Aber auch Wüstenpflanzen können den Tag in der Sonne überstehen. Zu den Zimmerpflanzen, die mit der Sonneneinstrahlung am Südfenster zurechtkommen, gehören unter anderem die Zwergdattelpalme und der Elefantenfuß. 

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Zimmerpflanzen mit Licht an der Westseite

Das Westfenster bietet den Zimmerpflanzen direktes Licht der Nachmittags- und Abendsonne. Pflanzen, die hier stehen, sollten regelmäßig gegossen werden, da der Erde viel Feuchtigkeit entzogen wird. Da die Blätter durch die direkte Sonneneinstrahlung verbrennen können, ist es außerdem ratsam, die Zimmerpflanzen aus der Sonne rauszustellen. Ähnlich wie im südlichen Fenster, sind hier Pflanzen gut aufgehoben, die mit dem Sonnenlicht gut umgehen können. Zu diesen zählen zum Beispiel Einblatt und Palmfarne. (swa) *Merkur.de gehört zum deutschlandweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerk

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Quelle: myhomebook.de, blumenbuero.de

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