Mann öffnet mit einem Dietrich eine verschlossene Tür
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Der Schlüsseldienst öffnet einer Tür mit einem Dietrich.

So findet man einen guten Schlüsseldienst in München

Es gibt in der Stadt viele Schlüsseldienste. Doch wenn man dringend einen benötigt, sollte man wissen, wo und wie man einen wirklich guten Schlüsseldienst findet, der auch faire Preise anbietet.

Fast jeder kennt es, die Tür fällt zu und plötzlich kommt die Gewissheit, dass man den Schlüssel in der Wohnung hat liegen lassen. Oder man steht nach einem harten Arbeitstag vor verschlossener Tür, da der eigene Schlüssel noch in der Winterjacke steckt und nicht in der Übergangsjacke, für die man sich wegen des spontanen guten Wetters entschieden hat. Aber egal, wie man sich ausgesperrt hat, die Lösung ist immer dieselbe – der Anruf beim Schlüsseldienst.

Einen Schlüsseldienst für München zu finden ist auf den ersten Blick gar nicht so schwer, wenn man sich im Internet umschaut. Auch Schluesseldienst.work in München hat sich mit den Jahren zu einem sehr gut bewerteten Schlüsseldienstanbieter in München etabliert. Doch sollte man bei der Beauftragung eines Schlüsseldienstes immer Vorsicht walten lassen. Viele Anbieter nutzen die Notlage der Kunden aus und verlangen überzogenen Preise für ihren Dienst.

Das sollte beim Schlüsseldienst beachtet werden

Unseriöse Schlüsseldienste nutzen die Notlage ihrer Kunden oft aus, verlangen überteuerte Preise und erfinden Schäden am Schloss, so dass dieses auch gleich ausgewechselt werden muss. Hier sind die wichtigsten Tipps um eine Abzocke zu vermeiden:

  • Vorbereiten - Bevor es zum Notfall kommt, sollte man sich am besten schon vorbereiten und Schlüsseldienste in der Umgebung vergleichen und sich zwei oder drei Nummern für den Ernstfall abspeichern. Wichtig ist es, ortsansässige Dienste auszusuchen, die nicht extra weit anreisen müssen und schnell reagieren können. Zum Teil gibt auch die örtliche Polizeiwache Auskunft über seriöse Schlüsseldienste in der Umgebung. Auch sollte man vor 0900-Nummern die Finger lassen.
  • Die eigene Tür kennen - Im besten Falle lässt man sich einen Profizylinder mit Not- und Gefahrenfunktion einbauen, so dass ein Schlüssel, der von innen Steckt, nicht das Schloss versperrt. Je mehr man darüber hinaus über das Schloss Bescheid weiß, desto weniger kann einem ein unseriöser Schlüsseldienst etwas aufschwatzen.
  • Reserveschlüssel deponieren - Am besten ist es, einen Reserveschlüssel bei den Nachbarn, Freunden oder Verwandten zu deponieren, die in der Nähe wohnen. Das erspart natürlich im Notfall auch den Anruf beim Schlüsseldienst.
  • Kostenvoranschlag - Seriöse Schlüsseldienste nennen ihren Kunden schon am Telefon die Anfahrtskosten und die Stundensätze. Die Gesamtkosten sollten Laut Bundesverband Metall (BMV) an Werktagen zwischen 9 Uhr und 17 Uhr 150 Euro nicht übersteigen, im besten Falle sogar zwischen 75 und 100 Euro angesiedelt sein. An Sonn- und Feiertagen verlangen die Schlüsseldienste etwas mehr Geld, doch sollten auch hier die Gesamtkosten nie 250 Euro überschreiten.
  • Zeugen dabeihaben - Selbst wenn ein Schlüsseldienst einen Kostenvoranschlag angibt, kann es sein, dass er die Preise vor Ort abändert, daher sollte im besten Falle noch jemand anderes als Zeuge dabei sein. Man kann im Übrigen auch einen Schlüsseldienst wieder wegschicken, wenn dieser einem vor Ort unseriös vorkommen sollte. In einem solchen Fall sind jedoch die Anfahrtskosten zu bezahlen.
  • Es gibt keine Preisvorgaben - Manche Schlüsseldienste erklären überteuerte Preise mit angeblichen Preisvorgaben des „Verbandes Deutscher Schlüsseldienste“. Derartige Preisvorgaben gibt es jedoch nicht. Sollte der Schlüsseldienst dennoch darauf beharren, macht es Sinn, diesem zu drohen, die angeblichen Preisvorgaben juristisch prüfen zu lassen.

Sollte man in einem Notfall Opfer eines unseriösen Schlüsseldienstes geworden sein, kann man sich immer noch dagegen wehren. Gerichte entschieden in vielen Fällen oft zugunsten der abgezockten Kunden und sprechen diese von den Kosten frei, die die branchenüblichen Preise übersteigen.

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