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Anschlag von 1972 steht Olympia in München weiter im Weg

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Moderator Dr. Benno Fischer (li.) diskutierte mit (ab 2. v. li.) Hans-Jochen Vogel, Dr. Walther Tröger, Sylvia Schenk, Werner Brandl und Ephraim Lapid.  foto: fn
Moderator Dr. Benno Fischer (li.) diskutierte mit (ab 2. v. li.) Hans-Jochen Vogel, Dr. Walther Tröger, Sylvia Schenk, Werner Brandl und Ephraim Lapid. foto: fn

Kochel am See - Reges Interesse bei Podiumsdiskussion in Kochler Vollmar-Akademie

Am 5. September 1972 überfielen palästinensische Terroristen das Olympische Dorf in München und nahmen elf israelische Sportler als Geiseln. Die bis dahin so heiteren Olympischen Spiele von München endeten in einer Katastrophe. Soweit die Geschichte. Aber wie haben Zeitzeugen die Geiselnahme und den missglückten Befreiungsversuch auf dem Militärflugplatz Fürstenfeldbruck damals erlebt? Welche Fehler wurden gemacht und welche Auswirkungen hat das so genannte „Massaker von München“ bis heute?

Am Samstag diskutierten darüber Sportler, Politiker und Polizisten in der Vollmar-Akademie in Kochel. Dabei war für alle auf dem Podium klar, dass die Geiselnahme bis heute als „sehr tragisches Ereignis“ empfunden wird, so Ephraim Lapid, damals Verbindungsoffizier des israelischen Geheimdienstes Mossad. Damals wurden erstmals Israelis entführt. „Das war sehr fundamental in der israelischen Geschichte.“

Als besonders tragisch empfindet Hans-Jochen Vogel im Rückblick, dass die Verantwortlichen mit diesen Spielen ein bewusstes Gegenbeispiel zu den NS-Spielen 1936 setzen wollten. „Das ganze Sicherheitskonzept war auch so ausgelegt“, so der damalige Oberbürgermeister von München.

Die ganze Diskussion lesen Sie in der Printausgabe unserer Zeitung. (fn)

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