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Frühlingserwachen

Von Atlas bis Zeitreise - Das Frühjahr-/Sommer-Programm in Nantesbuch

Mit der wiedererwachenden Natur im Frühjahr beginnt auch in der Stiftung Nantesbuch das Programm von Neuem.

Kunst und Natur stehen in Nantesbuch im Mittelpunkt. Über 20 Veranstaltungen warten von März bis September im idyllisch gelegenen Langen Haus auf neugierige Gäste.

Mal laut – mal leise, mal musikalisch – mal literarisch, mal mit wissenschaftlicher Strenge – mal mit Augenzwinkern, mal drinnen – mal draußen, mal für Große – mal für Kleine: Nantesbuch bietet unzählige Möglichkeiten Kunst und Natur zu begegnen und zu erleben. Literaten, Musiker, darstellende und bildende Künstler, Wissenschaftler und Praktiker teilen in Nantesbuch ihren Blick auf die Natur und auf drängende Fragen unserer Zeit mit interessierten Menschen von nah und fern.

Bewährte Formate und neue Akzente

Feierabende laden zur lockeren Abendveranstaltung mit einem Glas Wein unter der Woche. Erkundungen führen zu thematischen Wanderungen ins Naturgelände von Nantesbuch. An den Kindersamstagen entwickeln Kinder und Künstler zusammen den großen Atlas von Nantesbuch. Diese Formate sind mittlerweile bewährt und freuen sich großer Beliebtheit unter den Natur- und Kunstfreunden.

Ein neuer Schwerpunkt liegt nun auf der Musik. Eine eigene Reihe bietet internationale Konzerte völlig unterschiedlicher Stilrichtungen, aber immer mit Bezug zum Ort und zur Landschaft um Nantesbuch: Ein Abend mit dem norwegischen Jazz-Musiker Karl Seglem, der für eine mythische Zeitreise sein Saxophon, Ziegenhörner und sogar das Horn eines "Auerochsen" aus Nantesbuch tönen lässt (25. Mai). Ein Abend mit Klaus Fessmann und dem Iffeldorfer Ensemble Laetare, das verschiedene Steine darunter auch den örtlichen Nagelfluh zum Klingen bringt (27. Juni). Ein Chorkonzert mit dem Münchner via-nova-chor (6. Juli), der draußen und drinnen die akustischen Möglichkeiten des Langen Hauses und seiner Gärten erprobt und nicht zuletzt ein Solo-Konzert mit dem Schlagwerk-Virtuosen Simone Rubino zum "Klang der Elemente" (28. September).

Erstmals im Programm ist auch die Formatreihe "Impulse", die über die Tages- und Abendveranstaltungen hinaus nun auch mehrtägige vertiefende Angebote zu persönlichen oder gesellschaftlichen Fragestellungen macht. Die Beschäftigung mit Kunst und Natur soll bei der Suche nach Perspektiven und Handlungsräumen unterstützen. Im Juli geht es z.B. um die Gestaltung von Arbeits- und Lernwelten, im September um die erfolgreiche Gestaltung von Umbruchphasen.

Streifzüge durch die Zeit

Den Höhepunkt im Jahresprogramm bildet im September das dritte Moosbrand Literatur- und Musikfest in Nantesbuch. Diesmal wird hier das Erleben der Zeit im Mittelpunkt stehen. Dazu werden Autoren wie Christoph Ransmayr, Juni’chiro Tanizaki, Marica Bodrožic und John Burnside erwartet. Große Texte wie Marlen Haushofers "Die Wand" oder Vladimir Nabokovs "Erinnerung, sprich" werden in abendfüllenden musikalisch-literarischen Lesungen inszeniert. Unter den Schauspielern und Musikern sind Marie Bäumer, Peter Brombacher, Martina Gedeck, Wolfram Koch, Axel Milberg, Angela Winkler, Hanns Zischler, Anja Lechner und das Klenke-Quartett.

Einladung zum Frühjahrsfest

Zum Auftakt in die neue Saison lädt die Stiftung Nantesbuch am 23. März zu einem fröhlichen Frühjahrsfest für die ganze Familie ins Lange Haus ein. Das Team der Stiftung Nantesbuch gibt einen Tag lang umfassend Einblick in seine Arbeit. Thematisch stehen an diesem Frühlingstag die gerade wieder erwachenden Bienen und ihre Lebenswelt im Mittelpunkt. Lesungen, Führungen, Gespräche und ein spannendes Familienangebot drehen sich um die unverzichtbaren Insekten, die mit ihrem Flug von Blüte zu Blüte ein wichtiger Bestandteil des Kreislaufs der Natur sind.

Musik, Essen, Trinken und gute Gespräche versprechen einen schönen Nantesbucher Frühlingstag.

Neu: Ohne Auto nach Nantesbuch

2019 bietet die Stiftung Nantesbuch ihren Gästen einen neuen Service. Zu allen Terminen besteht nun eine Bus-Shuttle-Verbindung ab dem S-Bahnhof Tutzing sowie ab dem Bahnhof Penzberg und zurück, die beim Ticketkauf einfach hinzugebucht werden kann. Der Shuttle ermöglicht den Anschluss an die S-Bahn von München und weitere Nahverkehrsverbindungen aus der Region. So geht es bequem auch ohne eigenes Fahrzeug nach Nantesbuch.

Das Magazin zum Programmstart

Gemeinsam mit dem Münchner Merkur gibt die Stiftung Nantesbuch zum Auftakt der neuen Saison ein Sondermagazin über die vielfältigen Aktivitäten in Programm, Kunst und Natur heraus. 

Alle Infos zum Programm der Stiftung Nantesbuch und Kartenbuchung unter www.stiftung-nantesbuch.de/veranstaltungen

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