Der bestehende Spielplatz am Haus des Gastes wird mit einem neuen Klettergerüst für Kinder ausgestattet.
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Der bestehende Spielplatz am Haus des Gastes wird mit einem neuen Klettergerüst für Kinder ausgestattet.

Aus der Bauausschuss-Sitzung

Bad Heilbrunn baut Spielplatz in der Langau und ein neues Klettergerüst am Haus des Gastes

  • Patrick Staar
    vonPatrick Staar
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Die Bad Heilbrunner Kinder dürfen sich freuen: In der Langau entsteht ein neuer Spielplatz, und am Haus des Gastes in Bad Heilbrunn wird ein neuer Spielturm errichtet.

Bad Heilbrunn – Den Bau des Spielplatzes und des Spielgerüsts hat der Bauausschuss der Gemeinde in seiner jüngsten Sitzung beschlossen. Die Kommune will dafür rund 25 000 Euro ausgeben. Es seien viele Wünsche von Eltern eingegangen, berichtete Gemeinderat Norbert Deppisch in der Sitzung . Er habe versucht, die Wünsche zusammenzutragen und kam am Ende auf zehn verschiedene Spielplatz-Varianten. Vier stellte er jetzt in der Ausschusssitzung dem Gremium vor. Zwei Varianten schieden mehr oder weniger sofort aus. Nummer vier befanden die Räte als zu langweilig. „Das ist eher was für Jäger“, spottete Florian Lettner, den der Spielturm an einen Jägersitz erinnerte.

Dann wurde es in der Entscheidungsfindung etwas schwieriger. Den eigentlich attraktivsten Spielturm mit Klettermöglichkeiten und einer Stange zum Herunterrutschen stufte Deppisch als „zu windig“ ein. Unter anderem bestehe der Turm nicht aus Lärchenholz, sondern aus imprägnierter Fichte.

Heilbrunn lässt Kinderherzen höher schlagen

In die engere Wahl kamen somit nur zwei recht ähnliche Spieltürme mit Giebeldach, Rutsche, einer Rampe mit Haltetau sowie einer Stufenleiter und einem schrägen Kletternetz. „Sie stammen von Spielplatz-Herstellern“, erläuterte Deppisch. „Das heißt: Für jedes Teil, das kaputt geht, kriegen wir eins zu eins Ersatz.“

In der Langau lässt die Gemeinde Bad Heilbrunn einen Kinderspielplatz bauen.

Letztlich votierten die Räte einstimmig für den Spielturm „Bosse“. Unter dem Turm wird ein abdeckbarer Sandkasten gebaut. Zudem wird es auf dem Spielplatz eine Tischtennisplatte und einen Balancierbalken geben. Vorerst verzichten müssen die Kinder auf ein Boden-Trampolin, das noch mal 3000 Euro extra gekostet hätte. „Wenn wir das Trampolin jetzt noch nicht bauen, bleiben wir flexibel“, befand Josef Schwaller. „Vielleicht fällt uns ja in ein, zwei Jahren noch was anderes ein.“ Dem stimmte Deppisch zu: „Wir könnten zum Beispiel auch ein Balancierseil spannen. Das wäre auch ein gutes Spielgerät und nicht so teuer.“

Spielplatz soll mit Holzzaun eingegrenzt werden

Besprochen wurde auch das Drumherum. So beschlossen die Gemeinderäte, dass der Spielplatz von einem Holzzaun eingegrenzt wird und nicht von einem kostengünstigeren Maschendrahtzaun. Auf den Boden werden Kieselsteine gestreut – und nicht Holz-Häcksel, die immer wieder mal ausgetauscht werden müssen oder Sand, den Katzen oft als Toilette verwenden. Der Bauantrag wird nun noch ein weiteres Mal im Bauausschuss behandelt und dann zur Genehmigung an das Landratsamt weitergegeben.

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Schnell einig waren sich die Räte beim Spielgerät, das beim Haus des Gastes aufgestellt werden soll. Auch hier votierten die Räte einstimmig für den Spielturm „Bosse“. Notwendig wurde die Anschaffung, weil der alte Spielturm eine Kontrolle nicht überstand und sich als altersschwach und morsch erwies: „Der Kontrolleur hat ihn bei der Besichtigung sofort gesperrt“, berichtete Hans Keller. Der Bauamts-Leiter bereitete die Räte darauf vor, dass auch auf dem Spielplatz am Kräutergarten demnächst weiterer Handlungsbedarf bestehen könnte.

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