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Edeka oder Rewe? Nun ist die Entscheidung im Falle des neuen Heilbrunner Supermarkts gefallen.

Geplanter Supermarkt

Bad Heilbrunn bekommt einen Rewe

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Nun ist es raus: Bad Heilbrunn bekommt einen Rewe-Supermarkt. Allerdings erst im Frühjahr 2018. Die Bauarbeiten verzögern sich.

Bad Heilbrunn– Die Einrichtung, die Produkte, die Preise – alles ist anders. Darum ist es für viele Menschen eine Glaubensfrage, ob sie bei Edeka, Rewe, Aldi, Netto oder Lidl einkaufen. Die Bewohner von Bad Heilbrunn bekommen nun einen Rewe-Supermarkt. Das berichtet Investor Vinzenzmurr, der den Markt auf der ehemaligen Blumenwiese bauen lässt, auf Nachfrage der Heimatzeitung.

Bürgermeister Thomas Gründl hatte schon mehrmals erklärt, dass nur die Vollsortimenter Edeka und Rewe für einen Laden in Frage kommen würden. Nun ist klar, dass sich die Rewe-Group, die nach eigenen Angaben bundesweit 3300 Supermärkte betreibt, in Bad Heilbrunn niederlässt. Allerdings nicht wie ursprünglich geplant noch in diesem Jahr, sondern wie berichtet erst 2018. Gründl hatte die Bauverzögerungen zuletzt mit den Lieferschwierigkeiten der Baufirmen begründet.

Vinzenzmurr eröffnet Heißtheke 

Viel mehr als der Name Rewe gelangt von Investorseite noch nicht an die Öffentlichkeit. Die Planungen laufen noch, heißt es. Fest steht, dass Vinzenzmurr selbst eine große Fleisch- und Wursttheke im 1200 Quadratmeter großen Gebäude unterbringen wird. Außerdem wird den Besuchern die Möglichkeit geboten, ihre Leberkäs-Semmel von der Heißtheke vor Ort zu essen. Welcher Bäcker einziehen wird, steht laut Vinzenzmurr noch nicht fest. Auch ob Rewe einen Getränkemarkt einrichten und wie der Markt innen aussehen wird, erfuhr man gestern auf Nachfrage nicht.

Viele Bad Heilbrunner Bürger wünschen sich schon lange einen eigenen Supermarkt im Ort. Seit März 2016 ist klar, dass Vinzenzmurr einen bauen wird. Das Unternehmen mit Sitz in München besitzt laut Gründl auch Läden in Penzberg und Schliersee. Es hatte sich im Auswahlverfahren damals gegen sechs weitere Investoren durchgesetzt.

Parallel zum Bau des Supermarkts entsteht an der Birkenallee in Heilbrunn ein Kreisverkehr, über den die Bürger die Parkplätze erreichen sollen. Auch diese Bauarbeiten haben sich verzögert, ebenfalls wegen Lieferschwierigkeiten. Bis November soll der Kreisverkehr fertig sein und der Verkehr auf der Strecke, die täglich knapp 17 000 Autos passieren, wieder in geregelten Bahnen verlaufen.

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