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Ein Schritt Richtung Energiewende: Bad Heilbrunn fördert Fotovoltaik-Anlagen

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Von: Patrick Staar

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Mehr Anreize für Photovoltaik? Echings Gemeinderat reagierte auf den Antrag von BfE/EM/ÖDP zwiegespalten.
Mehr Anreize für Fotovoltaik? Die gibt es jetzt in Bad Heilbrunn. © THOM

Der Heilbrunner Gemeinderat will den Ausbau erneuerbarer Energien voranbringen. Einstimmig votierte das Gremium in der jüngsten Sitzung dafür, den Bau von Fotovoltaik-Anlagen und Stromspeichern mit bis zu 1050 Euro je Antrag zu fördern.

Bad Heilbrunn - Die Gemeinderäte hatten, wie berichtet, bereits im Oktober über dieses Förderprogramm diskutiert. Da einige Fragen offen blieben – wie etwa die Deckelung des Förderbetrags – beschloss das Gremium damals, dass sich erst mal der Energieausschuss mit dem Thema befassen soll. Der Ausschuss habe dem Gemeinderat einstimmig empfohlen zuzustimmen, berichtete Bürgermeister Thomas Gründl.

Maximal gibt es 1050 Euro als Förderung

Erarbeitet haben das Förderprogramm die beiden CSU-Gemeinderäte Josef Schröfl und Oliver Hanke. Die Höhe der Förderung richte sich nach der Leistungsfähigkeit der jeweiligen Fotovoltaik-Anlage und des Hausspeichers, erläuterte Schröfl. Förderfähig seien jeweils maximal sieben Kilowatt Peak. Jedes Kilowatt Peak des Hausspeichers und der Fotovoltaik-Anlage solle mit 75 Euro bezuschusst werden. Ergibt zusammengerechnet maximal 1050 Euro. Hanke erläuterte: „Wenn jemand eine Fotovoltaik-Anlage mit zehn Kilowatt Peak Leistung baut, werden maximal sieben gefördert. Für drei Kilowatt Peak muss er selbst aufkommen.“

Zunächst gilt das Förderprogramm nur für das Jahr 2022

Thomas Gründl ergänzte, die Gemeinde werde sich bei anderen Gemeinden erkundigen, welche Formulare notwendig sind. Das Förderprogramm gelte erst mal für das Jahr 2022. Ob es verlängert wird, müsse jedes Jahr neu diskutiert werden. Konrad Specker merkte kritisch an: „Auf der einen Seite heben wir die Gewerbesteuer an – und auf der anderen Seite machen wir Geschenke.“ Dies wollte Thomas Gründl so nicht stehen lassen. „Die Formulierung ist falsch, da ärgere ich mich fast ein bisserl.“

Beschluss im Gemeinderat fällt einstimmig

Die Gemeinde sei gezwungen, den Gewerbesteuer-Hebesatz von 300 auf 320 Prozent zu erhöhen, wenn sie weiter Kredite erhalten will: „Da gibt es eine klare Vorgabe, weil wir unter dem Landes-Durchschnitt liegen.“ Specker lenkte ein: „Okay, ich nehme die Äußerung zurück.“ Einstimmig sprach sich der Gemeinderat für das Förderprogramm aus.

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