Exmoor-Ponys als Landschaftspfleger auf Gut Nantesbuch

Die "Auerochsen"-Herde auf Gut Nantesbuch in Bad Heilbrunn bekommt Unterstützung durch Wildpferde. Seit Ende April 2016 macht sich auf dem Gelände der Stiftung eine kleine Herde von Exmoor-Ponys heimisch. Die robusten halbwild lebenden Tiere zählen zu den seltensten und ursprünglichsten Pferderassen der Welt. Auf dem Gelände der Stiftung Nantesbuch unterstützen die Ponys die extensive Landschaftspflege, die im Haselbachtal seit dem Sommer 2015 durch die ganzjährige Beweidung mit "Auerochsen" sicher gestellt wird. Wie die Rinder, leben auch die Exmoor-Ponys in artgerechter Robusthaltung ganzjährig im Freien. 

Als Grundstock für die Exmoor-Herde konnte die Stiftung Nantesbuch zunächst fünf Tiere aus dem Besitz des Züchters Detlef Schilling übersiedeln, die bislang zur Landschaftspflege im Schwäbischen Donaumoos eingesetzt waren. Den drei Stuten und zwei Hengsten, die sich zunächst auf zwei Standorte verteilt einleben, sollen in den folgenden Wochen zwei weitere Tiere folgen, teilt die Stiftung von Susanne Klatten mit. 

Exmoor-Ponys gelten als eine der wenigen naturnah lebenden und unverfälschten Nachkommen des europäischen Wildpferds. Nach wenigen Tagen in ihrer neuen Umgebung haben sich Sandokan und Safran, Sofi, Wira und die mit 22 Jahren älteste Stute Wilma bereits gut eingelebt.

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