Die Freien Wähler nominierten ihren Wahlkreisbewerber: (v.li.) Gisela Hölscher (Vorsitzende Kreisvereinigung Miesbach), Elisabeth Schnaller (Landesgeschäftsstelle), Bewerber Christian Kaul und Konrad Specker (Vorsitzender Kreisvereinigung Bad Tölz-Wolfratshausen). tk
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Die Freien Wähler nominierten ihren Wahlkreisbewerber: (v.li.) Gisela Hölscher (Vorsitzende Kreisvereinigung Miesbach), Elisabeth Schnaller (Landesgeschäftsstelle), Bewerber Christian Kaul und Konrad Specker (Vorsitzender Kreisvereinigung Bad Tölz-Wolfratshausen).

Bewerber aus Bad Heilbrunn

Freie Wähler nominieren Kandidaten für Bundestagswahl: Es hakt beim Digitalpakt und Wohnungsmarkt

Die Freien Wähler des Wahlkreises Bad Tölz-Wolfratshausen/Miesbach haben im Kursaal Bad Heilbrunn jetzt ihren Direktkandidaten für die Bundestagswahl nominiert – unter strengen Hygieneregeln. Als Direktkandidat bewirbt sich Christian Kaul aus Heilbrunn.

Bad Tölz-Wolfratshausen - Unter der Leitung von Birgit Eibl (2. Bürgermeisterin Markt Holzkirchen) und Elisabeth Schnaller (Landesgeschäftsführerin Freie Wähler Bayern) wurde im Heilbrunner Kursaal der 57-jährige Familienvater und Geschäftsmann Christian Kaul aus Heilbrunn als Direktbewerber aufgestellt. Der gelernte Bankkaufmann führt zusammen mit seinem Geschäftspartner einen eigenen Werbemittelgroßhandel.

Kandidat will sich für den Mittelstand einsetzen

Kaul freut sich auf die Zusammenarbeit mit den Mitgliedern der Freien Wähler aus Bad Tölz-Wolfratshausen und Miesbach, die die vergangenen Jahrzehnte sehr erfolgreiche Arbeit geleistet hätten.

Der 57-Jährige will laut Mitteilung unter anderem folgende Themen in den Vordergrund rücken: Der Mittelstand sei das Herz in Bayern und in Deutschland. Dem müsse die Politik Rechnung tragen – beispielsweise durch Öffnungsperspektiven und durch Planungssicherheit. Im Bereich Soziales liegt Kauls Fokus auf den Kindern und Jugendlichen, die in ihrer Entwicklung extrem durch die Pandemie betroffen sind. Es seien Maßnahmen erforderlich, um Kollateralschäden zu verhindern, heißt es in der Pressemitteilung.

Es hakt bei Digitalpakt, beim Wohnungsmarkt und bei der Flüchtlingspolitik

Auch mit dem Themenkomplex Klima/Umwelt befasst sich der Kandidat und setzt dabei auf nachhaltige Lösungen: „Grüner Wasserstoff statt Verlagerung der Probleme in andere Länder.“

Aus Kauls Sicht hakt es zudem beim Digitalpakt, beim Wohnungsmarkt und bei der Flüchtlingspolitik. Generell stehe er für einen fairen Wahlkampf. Er sieht die Freien Wähler auch deshalb als Partei des Vertrauens, da sie keine Konzernspenden annähme und so ihre Unabhängigkeit von Lobbyisten bewahrt habe.  

Für die CSU geht wieder Bundestagsabgeordneter Alexander Radwan ins Rennen. Für die SPD kandidiert erneut Hannes Gräbner, während die ÖDP auf Jan-Philipp van Olfen setzt. Bei der FDP musste das Los entscheiden.

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