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Radweg nach Penzberg: Es geht voran

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Von: Christiane Mühlbauer

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Ein sicherer Radweg vom Tölzer Land nach Penzberg – das wünschen sich viele, die dort arbeiten und gerne mit dem Rad dorthin fahren. © Symbolfoto: dpa

Ein Radweg von Bad Heilbrunn nach Penzberg ist ein Wunsch, den viele Bürger haben. In Kürze beginnen Gespräche mit Grundstückseigentümern.

Bad Heilbrunn/Bichl – Im Kern geht es um den Radweg von Oberenzenau durch die Langau, vorbei an Kreisverkehr und Forellenzucht bis zur Einmündung in die Staatsstraße 2063. Bauherr ist der Landkreis, der vor Kurzem im Ausschuss für Infrastruktur den Landrat ermächtigt hatte, einen Ingenieurvertrag über die Planungsleistung abzuschließen (wir berichteten). Derzeit steht die Suche nach der besten Trasse im Raum. Gewählt werden soll die Variante, die am wirtschaftlichsten und sicher ist und bei der möglichst wenig in die Natur eingegriffen wird, beschloss der Ausschuss.

„Ein Radweg entlang der bestehenden Straße wäre am sinnvollsten“, sagt Heilbrunns Bürgermeister Thomas Gründl. Er wird zwischen Grundstückseigentümern und dem Landkreis als Bauherr vermitteln. Die Gespräche sollen in Kürze beginnen, vor Kurzem gab es eine nichtöffentliche Beratung im Gemeinderat.

Ein Teil der Strecke verläuft über Bichler Flur. Hier hatte der Gemeinderat vor Kurzem in der Bauausschuss-Sitzung die betroffenen Grundeigentümer eingeladen, um mit ihnen über den Verlauf zu sprechen, berichtet Bichls Bürgermeister Benedikt Pössenbacher.

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Den Löwenanteil des Wegs haben jedoch Heilbrunner Grundstückseigentümer zu schultern. „Der Radweg muss gut geplant und durchdacht sein, damit er angenommen wird“, sagt Bürgermeister Thomas Gründl. In dem Gebiet ist es recht hügelig. Dass die Radlfahrer, die nach Penzberg wollen, über Baumberg fahren, bezweifelt Gründl, auch deshalb, weil es ein Umweg ist.

Einen Zeitplan, wann mit dem Bau des Wegs begonnen werden kann, gibt es nicht. „Mein Wunsch ist, dass der Streckenverlauf rasch feststeht, die Verhandlungen zügig verlaufen und der Landkreis dann loslegen kann“, sagt Gründl. „Wir reden ja schon seit vielen Jahren darüber.“ Realistisch betrachtet, wird es aber nicht so schnell gehen. „Heuer werden wir sicher nicht mehr mit dem Bau anfangen können“, sagt Gründl. Werde sich der Landkreis aber mit den Eigentümern rasch einig, könnte man durchaus nächstes Jahr einen großen Schritt vorankommen, etwa mit Planungsleistung und Ausschreibung. Für die knapp drei Kilometer lange Strecke rechnet der Infrastrukturausschuss mit Kosten in Höhe von 845 000 Euro.

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