Die neue Erhöhung am Ufer des Reindlbachs hat das vergangene Hochwasser in Bad Heilbrunn in Zaun gehalten. Bürgermeister Thomas Gründl ist mit den Maßnahmen zufrieden.
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Die neue Erhöhung am Ufer des Reindlbachs hat das vergangene Hochwasser in Bad Heilbrunn in Zaun gehalten. Bürgermeister Thomas Gründl ist mit den Maßnahmen zufrieden.

Weitere Projekte geplant

Hochwasserschutz in Bad Heilbrunnn: „Maßnahmen am Reindlbach funktionieren“

  • Felicitas Bogner
    VonFelicitas Bogner
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Hochwasserschutz ist in Bad Heilbrunn immer wieder ein großes Thema. In den vergangenen Jahren kam es vermehrt zu Hochwasser-Schäden in der Loisachtal-Gemeinde. Betroffen waren häufig die Ortsteile Reindlschmiede, Mürnsee und Hohenbirken. Daher besserte die Gemeinde jetzt nach.

Bad Heilbrunn - Vergangenes Jahr wurde das Gebiet um die kleine Kapelle in Mürnsee in Angriff genommen. Heuer wurde an der Reindlschmiede nachgebessert. „Wir haben zum einen eine Erhöhung am Ufer mit den vorhandenen Steinen verbaut. So hat der Bach, wenn er um die Kurve fließt, mehr Platz“, erklärt Bürgermeister Thomas Gründl (CSU) auf Nachfrage des Tölzer Kurier.

Eine Mulde am Bach schafft mehr Platz für Wasser

Dazu wurde etwa auf Höhe des Parkplatzes bei der „Reindlschmiede“ eine Mulde modelliert. „Diese bietet ebenfalls noch einmal Platz für Wasseransammlungen bei Starkregen“, so Gründl.

Die Arbeiten am Reindlbach seien im Frühsommer bereits abgeschlossen worden. Seither gab es eine Hochwassersituation in Heilbrunn. „Das hat uns gezeigt, dass die Maßnahmen am Reindlbach funktionieren“, bilanziert Gründl zufrieden. „Die Erhöhung hat gereicht, und auch die Mulde hat ihren Dienst erfüllt“, meint der Bürgermeister. Nur einen Nachteil habe es gegeben: „Leider hat das Hochwasser alles weggerissen, was bei der Mulde frisch angepflanzt gewesen ist.“

Als nächstes steht der Hochwasserschutz in Hohenbirken im Fokus

Als nächsten Schritt in punkto Hochwasserschutz stünde nun laut Gründl der Ortsteil Hohenbirken auf dem Plan der Gemeinde. „Auch dort muss an einigen Stellen etwas verbessert werden“, sagt er. Von Gemeindeseite aus stehen dazu sowohl Dämme als auch Erhöhungen sowie das Abschirmen des Pumphauses in Hohenbirken auf der Agenda. Aktuell lägen die bisherigen Pläne dazu beim Wasserwirtschaftsamt in Weilheim. „Dort laufen gerade die Prüfungen unserer Überlegungen“, erklärt der Rathauschef.

Wann genau die Hochwasserschutzmaßnahmen in Angriff genommen werden können, das könne er zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abschätzen. Gründl sagt: „Das ist vor allem von den Ergebnissen des Wasserwirtschaftsamts-Prüfung abhängig. Die Gemeinde ist aktuell einfach in der Warteschleife.“

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