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Die Stromkosten im Heilbrunner Kindergarten sind viel zu hoch.

Zu hohe Energiekosten

Heilbrunner Kindergarten: Voll unter Strom

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Bad Heilbrunn – Es ist ein Mysterium, das die Gemeinde einiges an Geld kostet: Die erst 2012 fertig gestellte Kindertagesstätte St. Kilian verursacht Jahr für Jahr viel zu hohe Stromkosten. Woran das liegt, soll jetzt ein eigens beauftragter Experte herausfinden.

Die Einrichtung läuft generell gut, rund 120 Kinder werden dort derzeit betreut. Der Neubau am Wörnerweg sieht schmuck aus und ist eigentlich ein Vorzeigeobjekt. „Wir haben es fast als Passivhaus gebaut“, sagte Bürgermeister Thomas Gründl (CSU) in der jüngsten Gemeinderatssitzung. Das heißt eigentlich auch, dass die Energiekosten sehr gering sein müssten. Sind sie aber nicht, wie Kindergarten-Finanzchef Armin Wahner bei der Präsentation des Haushalts aufzeigte. Rechnet man die geforderten Nachzahlungen mit ein, belaufen sich die Stromkosten auf rund 20 000 Euro pro Jahr, erwartet hatte die Gemeinde allerdings maximal die Hälfte.

„Das kann nicht so weitergehen“, befand Rathauschef Gründl. Norbert Deppisch (Grüne) gab ihm Recht. „Wir brauchen ja für diesen Neubau mehr als für unsere alte Schule. Da müssen wir dringend etwas machen“, forderte er in der Sitzung.

Tatsächlich hat Gründl bereits Schritte eingeleitet, um herauszufinden, wie es zu den hohen Stromkosten kommen kann. „Wir prüfen das gerade.“ Dazu hat er ein externes Büro mit ins Boot geholt. Das untersucht nun beispielsweise Fragen wie: Wie hoch ist der Strombedarf der Wärmepumpe? Wie viel Strom wird allgemein verbraucht? Sind alle technischen Einstellungen richtig? Funktioniert die Nachtabsenkung? „Ich hoffe, dass wir die Ergebnisse bald bekommen“, sagte Gründl auf Anfrage. Dann könne man auf einer soliden Datenbasis versuchen, eine Lösung zu finden. „Ich hoffe, dass wir das Problem bald in den Griff bekommen.“

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