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Guter Rasen: Bundestrainer Joachim Löw prüft den Platz  in der Astana Arena in Astana (Kasachstan). Auch Bichl, Bad Heilbrunn und Benediktbeuern arbeiten auf ein gutes Spielfeld hin.

Interkommunale Zusammenarbeit

Langer Weg zum Kunstrasenplatz

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Bad Heilbrunn – Zweckgemeinschaft Bichl, Bad Heilbrunn und Benediktbeuern favorisiert den Standort des Schulverbands. Es werden aber auch andere Möglichkeiten geprüft.

Was einer alleine nicht kann, muss man zusammen machen: Nach diesem Grundsatz wollen die Gemeinden Bad Heilbrunn, Benediktbeuern und Bichl einen interkommunalen Kunstrasenplatz bauen (wir berichteten).

Dass die Zweckgemeinschaft den Plan noch immer verfolge, betonte nun Heilbrunns Bürgermeister Thomas Gründl. „Wir haben uns zusammengesetzt und über mögliche Grundstücke gesprochen.“ Favorisiert wird der Platz des Schulverbands. Es muss aber noch geprüft werden, ob das Projekt auf dem Platz – er muss verlängert werden – verwirklicht werden kann. Außerdem ist die Zustimmung des Schulverbands nötig.

Darüber diskutierte der Heilbrunner Bauausschuss vor Kurzem, wobei der eigene Fußballplatz in der Langau zur Sprache kam. „Dort sind Kanalanschluss, Zufahrt und Flutlicht bereits vorhanden“, sagt Gründl. Er informierte die anderen beiden Bürgermeister per Mail darüber, dass auch dieser Platz in Frage käme. „Wir werden aber nicht darauf pochen“, sagt Gründl auf Nachfrage. Heilbrunn werde das Projekt auch mittragen, wenn es an einem anderen Standort verwirklicht werde. „Das Ziel einer interkommunalen Zusammenarbeit sollte sein, zusammen etwas für unsere Kinder und Sportler zu verwirklichen, was eine Gemeinde alleine nicht stemmen kann.“

Gründl schätzt die Kosten auf 600 000 bis 700 000 Euro für den Kunstrasenplatz – dazu kommen Umkleiden und Duschen. Er hofft, im Laufe des Jahres über Ort, Kostenaufteilung und Nutzungszeiten zu sprechen, damit die Gemeinden ihren Anteil für die Haushaltspläne 2017 berücksichtigen können.

Ein Planer, der bereits Kunstrasenplätze gebaut hat, hat sich den Platz an der Schule schon angeschaut, sagt Franz Pölt, Geschäftsleiter im Rathaus Benediktbeuern und Mitglied der Fußballabteilung des TSV Benediktbeuern- Bichl. „Ich will mit ihm jetzt auch noch zum anderen Platz in Benediktbeuern fahren, dann können wir auch noch in die Langau schauen“, sagt Pölt. Auf dieser Grundlage sollten die Kosten abgeschätzt werden, damit sich die Gemeinden entscheiden können.

Bisher trainieren die Vereine aus Bichl, Benediktbeuern und Bad Heilbrunn im Winter auf ihren Plätzen – was den Rasen in Mitleidenschaft zieht – oder weichen auf Kunstrasen aus, zum Beispiel in Gaißach. Dann sind die Fußballvereine allerdings von deren Belegungszeiten abhängig. Kunstrasen hat neben der verlässlichen Qualität im Winter einen weiteren Vorteil: Die neuen Plätze gelten als gelenkschonender für die Spieler.  

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