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Landtagsabgeordneter Martin Bachhuber aus Bad Heilbrunn.

Interview mit Martin Bachhuber

„Kann sehr gut mit Markus Söder leben“

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Die CSU-Fraktion hat sich am Montag einstimmig dafür ausgesprochen, dass Markus Söder im Frühjahr als Nachfolger von Horst Seehofer Ministerpräsident werden soll. Mitten im Geschehen: Der Abgeordnete und CSU-Kreisvorsitzende Martin Bachhuber (62) aus Bad Heilbrunn.

Herr Bachhuber, wie haben Sie die entscheidende Fraktionssitzung am Montag erlebt?

Die Sitzung war sehr vom Willen geprägt, die Personaldebatte zu beenden. Ich bin sehr froh, dass Horst Seehofer sich wieder als Parteivorsitzender zur Verfügung stellt. Wir saßen schon am Samstag im Bezirksverband Oberbayern zusammen, und dabei haben wir Seehofer ins Gewissen geredet, dass wir ihn als Parteivorsitzenden brauchen. Der Beschluss der Fraktion für Söder als Ministerpräsident fiel ja per Akklamation, also per Handzeichen. Vielleicht wäre bei einer geheimen Abstimmung ein anderes Ergebnis herausgekommen.

Sind Sie mit der Entscheidung für Söder als Ministerpräsident zufrieden?

Ich kann sehr gut mit Markus Söder als Ministerpräsident leben. Das ist jetzt ein Generationswechsel – einmal musste der ja kommen. Ich kenne Markus Söder lange, schon als er Generalsekretär der CSU war, hatte ich als Kreisvorsitzender viel mit ihm zu tun und ich kann gut mit ihm. Jetzt müssen Seehofer und Söder beweisen, dass sie ein gutes Gespann bilden.

Und das wird Ihrer Meinung nach gelingen?

Das haut hin! Beide sind zu sehr Politikprofis. Sie wissen genau: Nur wenn die CSU geschlossen auftritt, werden wir es schaffen, bei der Landtagswahl ein hervorragendes Ergebnis zu bekommen.

Wie stehen Sie zu Söders Aussage, die CSU müsse wieder denjenigen eine politische Heimat bieten, die AfD gewählt haben?

Darin sehe ich keinen Rechtsruck der CSU. Wir haben ja nicht nur Wähler an die AfD verloren, sondern zum Beispiel auch an die FDP. Ich sage aber ganz klar: Die Ursachen für das Ergebnis der Bundestagswahl lagen in Berlin und nicht in Bayern. Jetzt setze ich darauf, dass wir mit einem starken Team in möglichen Koalitionsverhandlungen mit der SPD die CSU-Positionen gut vertreten. Bei einer Jamaika-Koalition wäre uns das gut gelungen. Auf jeden Fall hoffe ich, dass es zu einer Großen Koalition kommt.

Sehen Sie der Landtagswahl jetzt optimistisch entgegen?

Es liegt viel Arbeit vor uns. Die Wahrheit liegt in der Urne.

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