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Hier ist der Supermarkt geplant: Bürgermeister Thomas Gründl auf dem Gelände an der Birkenallee.  

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Vinzenzmurr investiert in Supermarkt

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Bad Heilbrunn – Zu Weihnachten 2017 sollen die Heilbrunner wieder in einem Supermarkt vor Ort einkaufen können. Der Gemeinderat hat sich für Vinzenzmurr als Investor entschieden. Er will den Laden an einen Vollsortimenter vermieten.

Der Investor für den geplanten Supermarkt an der Birkenallee steht fest. Der Gemeinderat hat sich am Dienstagabend in nichtöffentlicher Sitzung entschieden. Bürgermeister Thomas Gründl gab die Entscheidung gestern bekannt, nachdem er mit allen Beteiligten gesprochen hatte. Die Metzgerei Vinzenzmurr wird den Supermarkt bauen und einen Teil der Ladenfläche an einen Vollsortimenter vermieten. Welcher das wird, steht noch nicht fest, laut Gründl kommen aber eigentlich nur Edeka oder Rewe in Frage.

Bis es soweit ist, hat die Gemeinde noch viel zu tun. Derzeit wird der Notarvertrag vorbereitet. Er soll in der Aprilsitzung genehmigt werden. Gleichzeitig wollen die Räte auch über den Bebauungsplan sprechen. Gründl hofft, dass dieser in vier bis sechs Monaten durch ist. Allerdings „ist es vom Boden her nicht ganz einfach“, sagt der Bürgermeister. Das ehemalige Blumenfeld an der Birkenallee sei lehmig und der Grundwasserspiegel liege fast bei null. „Der Markt an sich ist schnell gebaut“, so Gründl.

Der Plan: In Bad Heilbrunn soll zu Weihnachten 2017 wieder in einem Supermarkt vor Ort eingekauft werden können. „Ich freue mich, und ich hoffe, die Bürger auch.“ Der Supermarkt soll zu einer Willkommensecke in Bad Heilbrunn werden – zusammen mit Gärtnerei, Bioladen und Versicherung. „Dass man sieht, hier ist was, und neugierig auf den Ort wird.“

Wichtig ist dem Gemeinderat auch ein großer Parkplatz im vorderen Bereich des Areals. Dahinter soll der Markt entstehen. Der Gemeinderat hofft, als Zufahrt den gewünschten Kreisverkehr an der Ecke von Bundesstraße zur Birkenallee gleichzeitig auf den Weg bringen zu können. Das Straßenbauamt in Weilheim hat dieser Option allerdings noch nicht zugestimmt.

Neben Vinzenzmurr hatten weitere sechs Investoren Konzepte im Auslobungswettbewerb vorgelegt (wir berichteten). Der Gemeinderat hatte zuvor festgelegt, dass Kaufpreis und Gestaltung zu je 30 Prozent in die Entscheidung einfließen und die Erschließung beispielsweise zu 15 Prozent.

Nach diesen Kriterien entschieden sich die Räte in ihrer Klausurtagung im Februar für drei Investoren, mit denen Bietergespräche geführt wurden. Laut Gründl waren das außer Vinzenzmurr auch Edeka und die Unternehmensgruppe Küblböck. Nach den Bietergesprächen wurden Vinzenzmurr und Küblböck in die Gemeinderatssitzung eingeladen, um sich vorzustellen. „Alle Konzepte haben uns sehr gut gefallen“, sagt Gründl. Die Räte hätten nach einem Punktesystem entschieden, in dem Vinzenzmurr vorne lag. Laut Gründl ist das Unternehmen auch Eigentümer von Märkten in Penzberg und Schliersee.

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