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Die Ortsmitte in Heilbrunn ist neu zu beplanen.

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Ortsmitte: Heilbrunner Gemeinderat geht im Januar in Klausurtagung

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Die Planungen für die Neugestaltung der Ortsmitte in Bad Heilbrunn werden im neuen Jahr konkret Gestalt annehmen, kündigt Bürgermeister Thomas Gründl an. Auch sonst gibt es in der Gemeinde einiges zu tun.

Bad Heilbrunn - Wie berichtet, wurde der Bebauungsplan für die Heilbrunner Ortsmitte heuer im Juli beschlossen.  Jüngst gab es Diskussionen über den Standort des neuen Kindergartens, der übrigens auf den Namen „Zum Himmelszelt“ getauft wurde. Der Wunsch ist, den Kindergarten auch in der Ortsmitte zu errichten. Dort befindet sich momentan auch das Provisorium, das in Containern untergebracht ist. Den gewünschten Standort „werden wir mit dem Träger, der evangelischen Kirche, und mit den Planern besprechen“, sagt Gründl. Ende Januar berate der Gemeinderat auf einer Klausurtagung mit Fachplanern über die gesamte Weiterentwicklung des Dorfkerns. Im März soll die Ortsmitte wieder im Gemeinderat behandelt werden, um sich dann auf der Bürgerversammlung, die im April geplant ist, den Fragen der Heilbrunner zu stellen.

Die Umsetzung des Energienutzungsplan steht ebenfalls ganz oben auf der Agenda von Bürgermeister Thomas Gründl (CSU), der bei der Kommunalwahl Konrad Specker (Freie Wähler) als Gegenkandidaten haben wird. Für den Energienutzungsplan, erstellt mit der Energiewende Oberland, wurden alle kommunalen Gebäude untersucht. Jetzt geht es darum, wo man was umsetzen kann. „Das werden wir bei allen Bauvorhaben berücksichtigen“, sagt Gründl und denkt zum Beispiel daran, Schule und Turnhalle mit einem Blockheizkraftwerk zu versorgen. Auch im Zuge von Dachuntersuchungen in Bezug auf Schneelast habe man festgestellt, dass Modernisierungen notwendig seien, etwa am Rathaus. „Bei der Umsetzung müssen wir schauen, was der Haushalt zulässt.“

Heilbrunner Heim schafft zusätzliche Pflegeplätze

Untersucht werden in Heilbrunn derzeit auch alle 20 Brücken. Konkrete Ergebnisse liegen noch nicht vor, aber Gründl rechnet damit, dass es Sanierungsarbeiten geben wird. Ein großes Projekt wird 2020 der Neubau des Feuerwehrhauses in Mürnsee werden. „Die Planungen werden in enger Abstimmung mit der Feuerwehr abgeschlossen“, kündigt Gründl an.

Fertig werden soll die geplante Sanierung der Unterfeldstraße. „Wegen der Fragen rund um die Straßenausbaubeitragssatzung haben wir das Projekt lange geschoben“, sagt Gründl. Durch den Wegfall der „Strabs“ müssen die Anlieger jetzt nur noch den Hausanschluss bezahlen. In der Unterfeldstraße müssen Kanal- und Wasserleitungen sowie die Straße an sich saniert werden. Gründl rechnet mit Gesamtkosten für die Gemeinde in Höhe von knapp einer Million Euro. In Kürze beginnen die Ausschreibungen, im Frühjahr sollen die Bauarbeiten starten. „Unser Ziel ist, im Herbst fertig zu sein.“

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