Großbrand im Europa-Park Rust: Fahrgeschäfte brennen 

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Mit einem Radlader wurde am Freitag der Neuschnee verfestigt, um dann am ehemaligen Tennisplatz in Bad Heilbrunn einen Eisplatz anlegen zu können. 

Alternative für Eisläufer 

Schlittschuhfahren auf dem ehemaligen Heilbrunner Tennisplatz

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Es gibt eine Alternative für Schlittschuhfahrer in Bad Heilbrunn. Sie dürfen in diesem Winter auf einem ehemaligen Tennisplatz aufs Eis - wenn es kalt genug bleibt.

Bad Heilbrunn – Ein neues Wohngebiet plant die Gemeinde Bad Heilbrunn auf dem Areal rund um die Tennishalle, die abgerissen werden soll (wir berichteten). Bis die ersten Häuser hochgezogen werden, dauert es noch. Doch ein Baufahrzeug wurde unlängst neben der Tennishalle gesichtet – der Radlader von Erwin Tkaczyk. Der 60-Jährige, dem ein kleines Fuhrunternehmen gehört, ist aber nicht im Auftrag der Gemeinde unterwegs – sondern „für die Heilbrunner Kinder“, wie er sagt. Denn auf dem ehemaligen Tennisplatz neben der Halle soll in diesem Winter ein Eisplatz zum Schlittschuhfahren entstehen.

Der Eigentümer Hans Demleitner hat den roten Sand und das Netz des Tennisplatzes entfernt, übrig geblieben ist eine eingezäunte Kiesfläche. Auf der hat Tkaczyk Mitte Dezember mit seinem Radlader schon Schnee zusammengeschoben – „damit er richtig komprimiert ist“. Eine etwa zehn Zentimeter dicke Fläche, auf der dann Wasser aufgespritzt werden sollte, hatte Tkaczyk schon. „Aber den Schnee hat’s über Weihnachten weggeregnet.“

Nun wartet er auf die nächsten weißen Flocken. Kalt genug wäre es zurzeit, damit das Wasser auf dem Schnee gefrieren kann, sagt der Heilbrunner. Mit einem Elektriker ist er im Gespräch, um den Platz abends beleuchten zu lassen. Für Tkaczyk steht fest: „Der Eisplatz dort oben wäre eine gute Alternative.“

Schlittschuhlaufen konnten die Heilbrunner Kinder bislang immer gleich an der Schule: auf den Bahnen der Stockschützen. Nach der Sanierung des Platzes im Frühjahr wurde nebenan eine Wiese planiert, die als künftiger Eisplatz dienen soll. Laut Tkaczyk ist diese Fläche aber noch nicht fest genug, die Wurzeln im Boden noch nicht richtig eingewachsen. „Da würde ich beim Schneewalzen Flurschäden anrichten.“ Erst im nächsten Winter sollen Kinder und erwachsene Eisläufer wieder an der Schule Spaß haben können. Dass sie nicht bis dahin warten müssen, freut auch Bürgermeister Thomas Gründl: „Das ist eine tolle Sache.“ 

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