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Frisch saniert: Junior-Chefin Martina Lachmuth zeigt eins der neuen Zimmer im Seniorenheim „Zum Jaud“. 

Seniorenheim „Zum Jaud“

„Wir gehen hier nicht mehr weg“

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Bad Heilbrunn – Das Heilbrunner Seniorenheim „Zum Jaud“ wächst und wächst. Die Renovierungsarbeiten im Altbau sind fast abgeschlossen, sodass im September 44 Plätze zur Verfügung stehen sollen. Mitarbeiter und Bewohner fühlen sich wohl.

Das Dachgeschoß ist belegt, im Obergeschoß ziehen Ende der Woche neue Bewohner ein, und im Erdgeschoß fehlen nur noch die Fliesen in einem Bad. „Das Gröbste ist erledigt“, sagt Junior-Chefin Martina Lachmuth. Im Heilbrunner Seniorenheim „Zum Jaud“ sind die Renovierungsarbeiten fast abgeschlossen.

Wie berichtet sind die Bewohner der Schlehdorfer Einrichtung im März nach Heilbrunn gezogen. Bis zur Eröffnung im Juni konnte aber nur der Neubau belegt werden. Der Altbau, der teilweise noch aus dem 16. Jahrhundert stammt, muss die aktuellen Auflagen erfüllen. Jedes Zimmer bekam einen Zugang zum Badezimmer. Drei Bäder wurden neu gebaut. Nun gibt es acht für die zwölf Zimmer. Außerdem wurden Türen ausgetauscht, Böden erneuert, und es kam frische Farbe an die Wände.

Das Dachgeschoß wurde als erstes fertig, und das Doppelzimmer sowie die beiden Einzelzimmer werden schon bewohnt. Im Erdgeschoß sind zwei von drei Bädern fertig. „Sonst stehen nur noch Schönheitsoperationen an, der Maler geht noch einmal durch.“ Lachmuth hofft, dass das Erdgeschoss Anfang oder Mitte September fertig wird.

Ins Obergeschoß ziehen bereits Ende der Woche die ersten Bewohner ein. „Ein Zimmer schließt an den Neubau an, das konnten wir gleich belegen“, berichtet Lachmuth. Bei den drei anderen Zimmer mussten die Betreiber allerdings warten, bis alles fertig war, da die Handwerker dort über den Flur gehen mussten.

Von 37 Plätzen sind dann 34 belegt, sagt Lachmuth. Bis September will das Seniorenheim 44 Plätze anbieten. Die sind gefragt. „Ich bekomme regelmäßig Anfragen, vor allem zur Kurzzeitpflege gibt es ständig Anrufe“, sagt Lachmuth. Trotzdem könne man sich gerne anmelden. Es gebe eine Warteliste, erfahrungsgemäß sagen einige von ihnen aber nochmal ab, wenn ein Platz frei wird. „Das ist immer schwer absehbar.“

In Bad Heilbrunn hätten sich Mitarbeiter und Bewohner inzwischen gut eingelebt, sagt Lachmuth. „Wir fühlen uns alle sehr wohl und gehen hier nicht mehr weg.“

Auch die Bauarbeiten hätten den laufenden Betrieb nicht beeinträchtigt. „Es war ein oder zwei Tage laut, als die Durchbrüche gemacht wurden“, berichtet die Junior-Chefin. Die Bewohner im Neubau bekamen sonst aber nichts mit. „Wir haben die Brandschutztür zum Altbau zugemacht.“

Neue Betreiber, neuer Name: Ein Sommerfest zur Eröffnung.

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