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Wird Ende Mai abgerissen: Das Seniorenheim Schlehorf. Die Bewohner leben nun in Bad Heilbrunn. 

Seniorenheime Schlehdorf und Bad Heilbrunn

Neuanfang im „Alpenhof“

Schlehdorf/Bad Heilbrunn – Ende und Neubeginn zweier Seniorenheime: Während im Schlehdorfer Heim die letzten Bewohner ausgezogen sind, wurde im Bad Heilbrunner „Alpenhof“ der Betrieb wieder aufgenommen.

Der Auszug der letzten Bewohner ging im Seniorenwohn- und -pflegeheim Schlehdorf schneller als geplant. „Alle sind jetzt komplett umgezogen“, berichtet Martina Lachmuth. Sie führte gemeinsam mit ihrer Mutter Monika Lachmuth die Schlehdorfer Einrichtung. Sämtliche 28 Senioren seien in den „Alpenhof“ nach Bad Heilbrunn umgezogen, der damit – ebenfalls in Regie der Familie Lachmuth sowie eines weiteren Betreibers – nach längerer Schließung wieder geöffnet hat. „Unser Neubau ist mit den Bewohnern aus Schlehdorf jetzt voll. Der Betrieb läuft komplett“, erklärt Christina Bohrer, Miteigentümerin des „Alpenhofs“.

Die Lachmuths haben auch einiges an Personal aus dem Klosterort nach Heilbrunn mitgebracht. „Wir arbeiten super zusammen“, versichert Bohrer.

Auch Martina Lachmuth zeigt sich nach den ersten Betriebstagen in Bad Heilbrunn zufrieden. Zwar laufe noch nicht alles reibungslos. „Aber es wird von Tag zu Tag besser.“ Die Bewohner aus Schlehdorf fühlen sich ihrer Ansicht nach bereits recht wohl. Damit sind aus dem Schlehdorfer Heim, dessen Abriss für Ende Mai geplant ist, nun alle Bewohner ausgezogen, und das Haus ist laut Martina Lachmuth auch bereits „fast leer“. Kleinigkeiten wie Vorhangstangen würden derzeit noch ausgeräumt.

Damit erfüllen die Verantwortlichen ihre Zusage, bis Ende März den Komplex zu räumen. Und in Bad Heilbrunn? Während im linken Gebäudeteil des „Alpenhofs“, dem Neubau, der Betrieb wieder läuft, ist der rechte Gebäudeteil, also der Altbau, der teilweise noch aus dem 16. Jahrhundert stammt, noch Baustelle. „Hier werden gerade noch elf Zimmer saniert“, so Bohrer. Unter anderem würden Bäder „nach dem neuesten Stand“ eingebaut. Im Mai oder Juni könnten sie bezugsfertig sein.

Wie viel die Sanierung des „Alpenhofs“ gekostet hat, dazu möchte Bohrer aber nichts sagen. Potenzielle Bewohner für die noch im Bau befindlichen Zimmer gibt es übrigens bereits. Laut Bohrer besteht eine Warteliste mit über 20 Interessenten.

Franziska Seliger

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