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Ausholzungen auf der ehemaligen Blumenwiese im Januar waren bislang die einzigen äußerlich sichtbaren Zeichen dafür, dass in Bad Heilbrunn ein Supermarkt und ein Kreisverkehr gebaut werden sollen.

Bad Heilbrunn steht vor Veränderungen

So geht‘s weiter in Sachen Supermarkt und Kreisverkehr

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Rewe oder Edeka? In welchem dieser beiden Supermärkte die Bad Heilbrunner künftig einkaufen können, wird der Öffentlichkeit noch vorenthalten. „Leider können wir Ihnen zum derzeitigen Zeitpunkt keinerlei Auskünfte geben.“ So antwortet die Geschäftsleitung des Bauherrn Vinzenzmurr auf jegliche Presseanfragen zum neuen Supermarkt.

Bad Heilbrunn– Neben einem Vollsortimenter wird eine Bäckerei und eine – wohl von Vinzenzmurr selbst betriebene – Metzgerei in das 1200 Quadratmeter große Gebäude einziehen. Wände sieht man auf der ehemaligen Blumenwiese an der Birkenallee noch keine – sondern nur eine planierte Fläche. „Die Baugenehmigung steht noch aus“, sagt Bürgermeister Thomas Gründl (CSU). Landratsamts-Sprecherin Marlis Peischer erklärt auf Nachfrage, das Kreisbauamt warte noch auf eine Stellungnahme zum Immissionsschutz. Bürger hatten Ende 2016 eine Lärmschutzwand am geplanten Kreisverkehr angeregt. Planer Ferdinand Feirer-Kornprobst erklärte damals, dass es an bestehenden Verkehrswegen keine Grenzwerte und damit auch keinen Rechtsanspruch darauf gebe.

Seit Vinzenzmurr im März 2016 als Investor vorgestellt wurde, hat Bürgermeister Gründl immer wieder mal bekräftigt, dass die Bürger zu Weihnachten 2017 im Supermarkt vor Ort einkaufen können. „Das ist immer noch mein Ziel“, sagt der Bürgermeister nun. „Und es sollte funktionieren, wenn die Witterung mitspielt.“ Das unbeständige Wetter macht Gründl mit dafür verantwortlich, dass in Sachen Kreisverkehr an der Birkenallee außer ein paar Abholzungen noch nichts passiert ist. Anfang Mai möchte man nun aber mit dem Zugang zur neuen Fußgängerunterführung beginnen.

Für den Bau des Kreisverkehrs werde die B 472 einmal nach Süden und einmal nach Norden verlegt, so Gründl. Eine Art Verlegung, wie sie die B 472 schon bei Brückenbaumaßnahmen am Stallauer Weiher erlebt hat. „Wir versuchen, dass der Verkehrsfluss gegeben ist. Das hat Priorität.“ 16.000 bis 17.000 Fahrzeuge passieren die Stelle täglich. Laut Gründl sollen Autos während der Arbeiten weiterhin in die Birkenallee einfahren können, die Ausfahrt wird vorübergehend gesperrt. Verlassen könne man den Ortskern zum Beispiel über die Ferdinand-Maria-Straße. Den Kreisverkehr will Gründl bis November fertig haben – sollte der Winter nicht frühzeitig hereinbrechen.

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