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Erkundungen durch Wald und Wiesen sowie abendliche Diskussionsrunden zum Thema Natur sind wesentlicher Bestandteil des Programms der Stiftung Nantesbuch.

Start ist beim Frühjahrsfest am 23. März

Stiftung Nantesbuch stellt neues Programm vor

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Mit einem bunten Frühjahrsfest zum Thema Bienen startet die Stiftung Nantesbuch am 23. März ins Veranstaltungsjahr 2019. Das Konzept hat sich bewährt und wird fortgesetzt, aber es gibt auch eine neue „Impuls“-Reihe. Neu ist auch der Service, alle Veranstaltungen mit einem Shuttlebus zu erreichen.

Bad Heilbrunn– Zwei Jahre nach der Eröffnung hat die Stiftung Nantesbuch im regionalen Kultur-Angebot ihren Platz gefunden. Im vergangenen Jahr besuchten 2200 Gäste eine der Veranstaltungen, berichtet Pressesprecherin Anke Michaelis. „Wir freuen uns zu sehen, dass es einen festen Kreis gibt, der gerne immer wieder kommt.“ Nicht nur das Angebot an sich, sondern auch die abgeschiedene Lage des Orts werde von den Besuchern sehr geschätzt.

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Auch der Bekanntheitsgrad der Stiftung wachse, berichtet Michaelis. Zwar komme ein Großteil der Besucher aus der Region, aber bei hochkarätigen Künstlern ziehe man ein Publikum auch über den Münchner Raum hinaus an. Mittlerweile kämen Anfragen und Buchungen aus ganz Deutschland, so die Pressesprecherin. Die Interessenten seien „gefühlt mehr Frauen als Männer“, aber auch viele kulturinteressierte Ehepaare „in der Altersgruppe 55 plus“, berichtet Michaelis. „Das hängt natürlich immer ganz vom Inhalt der Veranstaltung ab.“ Auch die Kindersamstage werden gut angenommen. Mit dem Medienkunstfestival „Stilles Rauschen“ (wir berichteten) wollte man im vergangenen November ganz gezielt ein junges Publikum ansprechen. „Es war ein großes Experiment, und es ist geglückt.“ Eine Wiederholung soll es 2020 geben. Das Literatur- und Musikfest „Moosbrand“ wird hingegen heuer im September wieder stattfinden. Es kommen unter anderem die Schauspieler Axel Milberg und Martina Gedeck.

Auftakt zum Jahresprogramm 2019 ist am Samstag, 23. März, mit einem Frühlingsfest rund um das Thema Bienen – „unabhängig vom Volksbegehren“, sagt Anke Michaelis lächelnd. Der neue Sprecher der Geschäftsführung, Börries von Notz, wird sich an diesem Tag vorstellen. Geboten werden unter anderem Führungen durchs Lange Haus und durch die Energiezentrale, Wissenswertes und Diskussionen über Bienen sowie Lesungen aus dem Kinderbuch-Klassiker „Die Biene Maja“.

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In den folgenden Wochen und Monaten wird das bewährte Format mit verschiedenen Veranstaltungen (Überblick siehe Kasten) fortgesetzt. In den „Erkundungen“ wird auf dem Gelände über das Zusammenspiel von Kunst und Natur diskutiert. Im Juni liegt der Schwerpunkt auf dem renaturierten Haselbachtal. „Der Bach fließt jetzt wieder komplett in seinem historischen Bett“, berichtet Anke Michaelis. Diese „Erkundung“ soll auch zeigen, wie sich die Stiftung von Susanne Klatten für regionale Landschaftspflege einsetzt.

Gut angenommen, vor allem von Besuchern aus der unmittelbaren Region, wird auch die Reihe „Feierabend“. Die Themenabende drehen sich demnächst unter anderen um Schmetterlinge, europäische Gartenkunst und den Lebensraum Wiese.

Neu im Angebot ist das Format „Impulse“. Damit will die Stiftung „vertiefende und praxisnahe Foren für Menschen bieten, die neue Wege für relevante persönliche und gesellschaftliche Fragestellungen suchen“, heißt es in der Ankündigung. Es geht unter anderem um Lebensformen in Stadt und Land sowie um Wandel in der Arbeitswelt.

Nicht neu, aber jetzt erstmals als eigene Reihe ausgewiesen wird das Konzert-Programm. Man kann die Konzerte auch ohne vorangehende Veranstaltung buchen. Heuer gibt es zum Beispiel ein Wiedersehen mit Karl Seglem aus Norwegen, zudem spielt das Iffeldorfer Ensemble Laetare mit Klaus Fessmann. Im September kommt dann Simone Rubino zu einem Percussion-Solo-Abend.

Weil Nantesbuch mit öffentlichen Verkehrsmitteln so gut wie gar nicht zu erreichen ist, bietet die Stiftung heuer für alle Veranstaltungen einen Shuttlebus an, und zwar ab den Bahnhöfen in Penzberg und Tutzing. Wer den Service (Gebühr: drei Euro; Uhrzeit wird festgelegt) nutzen will, muss das bei der Anmeldung angeben. Für die Stiftung sei dies „die konsequente Weiterführung unseres Nachhaltigskeitsanspruchs“, so Michaelis. Es ist jedoch erstmal ein Testlauf. „Wenn es gut angenommen wird, behalten wir es bei.“

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