Eine Erkundung über die Arbeit und die kulturhistorische Bedeutung der Sense sorgte 2017 für großes Interesse bei den Besuchern. Referent Hansjörg von Känel ist 2018 vom 22. bis 24. Juni wieder in Nantesbuch zu Gast. Foto: garbrecht

Programm vorgestellt

Stiftung Nantesbuch ist startklar für 2018

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Das Programm der Stiftung Nantesbuch stößt auf Gefallen in der Region. 2018 werden einige Angebote fortgesetzt, anderes kommt neu hinzu. Erstmals gibt es einen „Tag der Natur“ in Zusammenarbeit mit dem ZUK und der Jugendsiedlung Hochland.

Bad Heilbrunn– Seit die Stiftung Nantesbuch im Juni 2017 mit ihrer Arbeit begonnen hat, ist das Interesse des Publikums groß. „Es waren unglaublich spannende sechs Monate, auch für uns“, sagt Pressesprecherin Anke Michaelis. „Wir spüren, wie die Themen, mit denen wir uns hier auseinandersetzen, auf fruchtbaren Boden fallen.“

Die Besucher sind eingeladen, sich mit den Themen Kunst und Natur auf ganz unterschiedliche Weise auseinanderzusetzen: Sei es bei Erkundungen im Gelände, bei Literatur- und Musikveranstaltungen, bei Vorträgen oder speziellen Weiterbildungsangeboten. Auch für Kinder gibt es besondere Angebote. „Die Rückmeldungen der Besucher sind sehr positiv“, sagt Michaelis. „Wir freuen uns über das Vertrauen, das wir gewonnen haben. Es zeigt uns, dass wir mit den Themen einen guten Weg beschreiten.“ Man wolle diesen behutsam weiterverfolgen.

Die Stiftung hat nun ihr Programm für das erste Halbjahr 2018 vorgelegt. Die Reihe mit den „Erkundungen“ wird fortgesetzt. Einmal im Monat gibt es hier eine Begehung im Gelände, die unter einem bestimmten Motto steht. Häufig geht ein Vortragsabend voraus, gelegentlich gibt es nach der Begehung noch Musik. Thematisch geht es zum Beispiel um das Moor (Landschaft und Mythologie), die Namensgeschichte von Nantesbuch (unter anderem mit Dr. Johannes Bauer vom „Zisthof“) und um Bienen.

Neu ist die Reihe der „Feierabende“, veranstaltet abends an Werktagen. In lockerer Atmosphäre gibt es Vorträge, Lesungen, Filmabende, Gespräche oder Musik, insgesamt siebenmal. Gezeigt wird zum Beispiel der neue Film von Thomas Riedelsheimer über den Landart-Künstler Andy Goldsworthy, und Schauspielerin Maria Schrader liest Texte von Roger Willemsen.

Auch die Kindersamstage werden im Februar, Mai und Juni fortgesetzt. Insgesamt bietet die Stiftung 30 Veranstaltungen bis Juli an. Das gesamte Programm wird am Samstag, 20. Januar, ab 11 Uhr im Langen Haus vorgestellt, kombiniert mit Führungen. Tänzer werden im Spiel der Elemente die Räume zeigen (12, 14 und 16 Uhr).

Weil das Thema Natur bei einigen Bildungseinrichtungen im Landkreis eine Rolle spielt, gibt es am 15. Juli eine Kooperationsveranstaltung („Tag der Natur“) von der Stiftung Nantesbuch, dem Zentrum für Umwelt und Kultur (ZUK) in Benediktbeuern und der Jugendsiedlung Hochland in Königsdorf. Es geht um das Thema Wasser. An allen drei Standorten können sich die Besucher darüber informieren.

Infos zum Programm

im Internet auf der Seite www.stiftung-nantesbuch.de. Interessierte können schon buchen.

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