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Völlig abgebrannt ist die Hütte am Weltcuphang. 

Brand am Weltcuphang

Brand am Weltcuphang: „Ursache nicht feststellbar“

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Lenggries/Bad Heilbrunn – Drei Brände, drei Ermittlungen: Nach dem Feuer am Weltcuphang ist die Brandursache nicht mehr feststellbar. In Ramsau und in Fleck ist die Sache aber klar.

„Wir haben keine Brandursache feststellen können“, sagt Andreas Guske, Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd, zum Brand einer Hütte am Weltcuphang. „Sie war zu schwer beschädigt.“ Wie berichtet, war die Feuerwehr am Abend des 16. Juni ausgerückt, weil das Gebäude lichterloh in Flammen stand. Die so genannte untere Geisreiter-Alm war eine alte, verfallene Hütte. Sie brannte vollständig ab. Grund dafür war, dass die Feuerwehr zwar das Übergreifen der Flammen auf den Waldrand verhindern konnte, die Wasserzufuhr aber so mangelhaft war, dass ein Löschen nicht möglich war. Ausgeschlossen werden kann laut Guske ein technischer Defekt – in der Hütte gab es keinen Stromanschluss. Bleibt die Möglichkeit der Selbstentzündung oder Brandstiftung. Das wird aber endgültig wohl nie zu klären sein. Einen solchen Fall gebe es selten, sagt Guske. „Meistens finden wir die Ursache heraus.“ Dazu wird zunächst das Ausschlussverfahren angewandt. Anschließend helfen technische Geräte oder auch speziell trainierte Hunde, die etwa Benzin erschnuppern können.

Genauere Hinweise gibt es beim Brand eines Schuppens am Gasthaus Ramsau. Anfang Juli brannte das Gebäude, es entstanden 100 000 Euro Sachschaden. „Wir gehen von einem technischen Defekt aus“, sagt Guske. Ein paar Gutachten stehen zwar noch aus. „Aber es war wohl eine Leitung beschädigt.“

Ebenso ein technischer Defekt dürfte für den Brand in Fleck Ende Juli verantwortlich gewesen sein. Laut Guske hatte das Feuer wohl im Inneren des Kleinfahrzeugs begonnen und griff dann auf einen daneben stehenden BMW und das Gebäude über. Gesamtschaden: 120 000 Euro.  

Brand am Weltcuphang

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