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Beachtlicher Krater: Der Tölzer Eichmühlstraße hat der Winter besonders arg zugesetzt.

Schlaglöcher

Der Winter setzt den Straßen zu

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Der Winter hat Spuren hinterlassen: Einige Straßen wurden vom Frost in Mitleidenschaft gezogen. Reparaturarbeiten sind dringend notwendig.

Bad Tölz-Wolfratshausen– Jede Menge zu tun hat derzeit der Tölzer Betriebshof. Laut Chef Florian Schallhammer macht sich der Winter am Zustand der Straßen bemerkbar. „Es ist heuer heftiger ausgefallen, weil der Januar so kalt war. Die Straßen wurden in Mitleidenschaft gezogen.“ Besonders die Mischung aus Kälte, Salz, Tauwetter und Verkehrsbelastung fordere ihren Tribut. „In die ersten Risse dringt Wasser ein, das gefriert dann wieder, und so bilden sich Schlaglöcher“, erklärt Schallhammer.

Besonders stark betroffen ist im Tölzer Stadtgebiet etwa die Eichmühlstraße. Auf die dortigen Straßenschäden weist sogar ein Schild hin – und es gibt eine Geschwindigkeitsreduzierung auf 30 Stundenkilometer. „Wir kontrollieren die Straßen regelmäßig, je nach ihrer Priorität“, so Schallhammer.

Schlaglöcher werden dann zunächst provisorisch ausgebessert. „Asphaltmischgut“, heißt das Material im Fachjargon, das kalt verarbeitet wird. Wie lange die Übergangslösung hält, hänge zum einen von der Witterung ab, zum anderen davon, wie stark die Straße befahren sei.

Größere Maßnahmen müssten dann vom Tiefbauamt koordiniert werden, dafür werden externe Firmen engagiert. „Die kleineren Sachen machen wir im Frühjahr selbst.“

Wenig Salz in Lenggries: Wenig Straßenschäden

Der Frost hat auch die überregionalen Straßen nicht verschont, wie Josef Strobl von der Straßenmeisterei berichtet. Besonders betroffen sind die Staatsstraße 2368 zwischen Tölz und Dietramszell, die S 2072 bei Bairawies („das nicht ausgebaute Stück“) und die S 2064 zwischen Tölz und Königsdorf. Ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen wurden die Kreisstraßen 12 und 13 in den Gemeindegebieten Greiling und Reichersbeuern. „Die Töl 12 soll heuer aber sowieso erneuert werden“, sagt Strobl. „Ein bisschen heftiger als letztes Jahr“ seien die Schäden schon ausgefallen, ergänzt er. Auch die Straßenmeisterei ist derzeit damit beschäftigt, die gröbsten Schäden provisorisch zu beheben.

Nicht stärker betroffen als die Jahre zuvor sind hingegen die Straßen im Gemeindegebiet Lenggries, sagt Karl Ertl vom Technischen Bauamt. „Der Winterdienst hat bei uns nicht übermäßig viel Salz eingesetzt. Deshalb hält es sich im üblichen Rahmen.“ Im Frühjahr werden die Straßen routinemäßig inspiziert, Schlaglöcher seien derzeit nicht bekannt.

„Klar hat der Winter den Straßen zugesetzt“, sagt Andreas Mascher, Geschäftsleitender Beamter der Gemeinde Bad Heilbrunn. Allerdings nicht mehr als zuletzt. „Wir haben noch keine Rückmeldung der Bauhof-Mitarbeiter, dass es besonders schlimm ist“, so Mascher. Auch von den Bürgern sei bislang keine Beschwerde über kaputte Straßen gekommen.

Auf der Homepage der Gemeinde gibt es einen Punkt „Mängelmeldung“. Darüber können die Einwohner zum Beispiel größere Schlaglöcher melden.

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