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Sie führen den Verein (v. li.): Steffi Gerg (Trachtenwartin), Werner Gorn (2. Vorstand), Hans Hinterholzer (Kassenprüfer), Johanna Matheis (2. Jugendvertreterin), Elisabeth Gorn (Kassierin), Anton Probst (Obmann), Rosi Gorn (Jugendvertreterin), Manuel Kubach (Schriftführer), Josef Kinshofer (2. Kassenprüfer), Adolf Nagler (Fähnrich und Vereinsmusiker), Thomas Niggl (Vorstand), Franziska Gerg (2. Schriftführerin) und Franz Plescher (Inventarverwalter). Nicht auf dem Bild: 2. Kassierin Sabine Nagler, Vorplattler Sebastian Hanus sowie 2. Vorplattler Bernhard Hinterholzer.

Kirchstoana

5000 Trachtler kommen 2018 nach Tölz

Ein großes Ereignis wirft seine Schatten voraus: Im kommenden Jahr richten die Kirchstoaner das Gaufest der Oberlandler Gauverbands aus. Das Programm steht bereits in weiten Teilen.

Bad Tölz Nach mehr als 20 Jahren an der Spitze des Tölzer Trachtenvereins Kirchstoana wollte Werner Gorn einer gewissen Amtsmüdigkeit zuvorkommen. Bei den Neuwahlen im Rahmen der Jahresversammlung machte er jetzt deshalb den Vorschlag, seinen langjährigen Vize Thomas Niggl zum neuen Vorsitzenden zu wählen, was die anwesenden Mitglieder schließlich auch taten. Gorn übernahm dann den Posten des stellvertretenden Vorstands. Die Kasse führt weiterhin Elisabeth Gorn, das Amt des Schriftführers ging an Manuel Kubach. Die Aufgaben an der Vereinsspitze wollen Niggl und Gorn wie bisher in einvernehmlicher Zusammenarbeit weiterführen. Für die nächsten Wahlen in drei Jahren hoffen sie aber, die beiden Vorstandsposten in jüngere Hände übergeben zu können.

Aktuell liegt ihr besonderes Augenmerk auf der Vorbereitung des Gaufestes des Oberlandler Gauverbands, das im kommenden Jahr von den Kirchstoanern ausgerichtet wird. Dazu werden am Festsonntag, 29. Juli 2018, etwa 5000 Trachtler aus den 48 Gau-Vereinen in Bad Tölz erwartet. Das Programm für dieses insgesamt fünftägige Großereignis steht bereits weitgehend fest: Es beginnt am Donnerstag, 26. Juli 2018, im Festzelt am Moraltpark mit einem Auftritt von „The Heimatdamisch“. Tags darauf findet um 17 Uhr beim Winzerer in der Marktstraße ein Standkonzert von Spielmannszug und Stadtkapelle statt. Im Anschluss geht es im Marschschritt zum Totengedenken am Kriegerdenkmal und danach zum Festzelt, wo der Gauheimatabend und boarischer Tanz mit den „Weißengroanern“ zum Besuch einladen. Den Samstagabend gestaltet die Reichersbeurer Schützenkapelle. Der Gottesdienst am Festsonntag soll bei schönem Wetter auf dem Rot-Weiß-Sportplatz abgehalten werden, der große Festzug ist am Nachmittag. Am Montagabend gibt es dann zum Abschluss ein Kesselfleischessen und einen Infovortrag vom Verein Zivilcourage. Den Kirchstoanern stehen also arbeitsintensive Zeiten bevor. Entsprechend Niggls Appell an die Mitglieder: „Ich hoffe auf eure tatkräftige Unterstützung. Wir können jede Hand gebrauchen, jeder kann sich nach seinen Möglichkeiten einbringen.“

Ungeachtet dessen darf natürlich auch das übliche Jahresprogramm nicht auf der Strecke bleiben. Erfreulich sei, dass man wieder zahlreiche motivierte Kinder und junge Leute für das Vereinsleben gewonnen habe, so Gorn. Nicht so erfreulich war das Minus von rund 7000 Euro in der Jahresabrechnung. Diese Lücke sei unter anderem durch die Nichtbewirtschaftung der „Alten Schießstätte“ entstanden, erklärte Gorn. Man sei noch in Verhandlungen mit dem ehemaligen Wirt, der den Restaurantbetrieb seinerzeit ohne Einhaltung der Kündigungsfrist aufgegeben habe. Angesichts dieser Faktenlage kam aus der Versammlung heraus der Vorschlag, doch den Mitgliedsbeitrag etwas anzuheben. Nach kurzer Diskussion entschieden sich die Anwesenden für die Erhöhung des Beitrags von bislang 8 Euro auf jetzt 10 Euro im Jahr. Rosi Bauer

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