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Stellten den Ferienpass 2017 vor (v.li.): Kerstin Barth (Geschäftsführerin KJR), Margit Maier-Marth (Vorsitzende KJR), Landrat Josef Niedermaier und Monika Holzheuer (verantwortlich für den Ferienpass beim KJR).

Ferienpass 2017

870 Aktionen für die Sommerferien

„Gemeinsam spielen und erleben.“ Unter diesem Motto steht auch in diesem Jahr wieder der Isar-Loisachtaler Ferienpass. Bereits in die 35. Auflage geht das Heft, zum zweiten Mal unter alleiniger Trägerschaft des Kreisjugendrings (KJR) Bad Tölz-Wolfratshausen.

Bad Tölz-Wolfratshausen – Jugendliche im Alter von 6 bis 19 Jahren haben die Auswahl aus über 870 Aktionen von Städten, Gemeinden und Einrichtungen der Jugendarbeit. Gültig ist der Pass in den Sommerferien, vom 29. Juli bis zum 11. September. Für alle Erstklässler im Landkreis ist er, dank einer Spende der Sparkasse, gratis und wird in den Schulen verteilt. Für alle anderen kostet er drei Euro und ist in allen Stadt- und Gemeindeverwaltungen des Landkreises, im Büro des KJR und zusätzlich auch in den Jugendzentren erhältlich.

„Dank der Unterstützung des Landkreises können wir wieder gute Preise anbieten“, sagte Monika Holzheuer im Rahmen der Vorstellung des Ferienangebots für 2017. Sie ist die Verantwortliche des Ferienpasses vom Kreisjugendring. Bereits im Januar hat sie mit den ersten Vorbereitungen begonnen, an Pfingsten ging das Heft in Druck. Ausgeteilt werden die Hefte ab kommenden Montag, 26. Juni. Für die Aktionen anmelden kann man sich ab Samstag, 15. Juli.

Ein paar Gutscheine zusätzlich sind heuer im Ferienpass enthalten. Neu mit dabei sind unter anderem die Spielarena in Bad Wiessee, laut Holzheuer besonders bei schlechtem Wetter eine gute Alternative, das Maisfeldlabyrinth in Tattenkofen, das Kindermuseum in München und eine Führung durch das Passionstheater Oberammergau. Aber auch viele neue Anbieter für Bäder, Rodelbahnen, Klettergärten und Museen wurden für den Ferienpass gewonnen.

In diesem Jahr ausgeweitet wurde das Online-Angebot. 17 von 23 Veranstaltern beteiligen sich dabei auf www.isar-loisachtaler-ferienpass.de. Entlastet werden sollen laut Holzheuer sowohl die Verkaufsstellen und Anbieter der Angebote, als auch die Eltern, die ihre Schützlinge für Veranstaltungen anmelden wollen. „Die Eltern haben oft gejammert, weil sie teilweise zwei bis drei Stunden anstehen mussten“, sagte Landrat Josef Niedermaier.

Die Geschäftsführerin des KJR, Kerstin Barth, betonte besonders die gute Gestaltung des Ferienpasses für Kinder und Jugendliche mit Einschränkungen, in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis „Menschen mit Behinderung“. „Wer Hilfe braucht, bekommt Hilfe“, so Barth. Betroffene sollen sich bei den Verantwortlichen melden. „Die Eltern wissen am besten, was sie ihren Kindern zutrauen. Wenn es eine Person mehr zur Betreuung braucht, machen wir es möglich“, ergänzt Margit Maier-Marth, Vorsitzende des KJR. Einige Veranstaltungen werden von der regionalen offenen Behindertenarbeit (ROB) angeboten.

Etwa 1000 ehrenamtliche Helfer betreuen die Kinder und Jugendlichen während der Veranstaltungen. 17 von 20 Gemeinden beteiligen sich am Ferienprogramm. „Unser Konzept ist relativ einzigartig“, meint Barth. „Es ist eine schöne Geschichte, weil es etwas Gemeinsames im ganzen Landkreis ist.“

Tamara Scheid

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