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Otmar Huber und Heinrich Maiwert (re.) unterhielten sich bei der Siegerehrung zum Blaulichtrennen 2017 prächtig.

89-jähriger Altlandrat beim Blaulichtrennen - Dauerkonkurrent (92) muss heuer passen

Rüstige Oldies unter sich: Otmar Huber (89) und Heinrich Maiwert (92) liefern sich seit Jahren eine Wettkampf beim Blaulicht-Rennen.

Lenggries - Wenn in einem sportlichen Wettkampf Teilnehmer der Altersklasse IX, das heißt über 85-Jährige am Start sind, dann kann es sich nur um das Tölzer Blaulichtrennen handeln. „Ich war schon beim ersten Mal mit dabei“, versicherte der 89-jährige Altlandrat Otmar Huber am Samstag bei der Siegerehrung im Gaißacher „Jägerwirt“. Freilich war er heuer als einziger Teilnehmer seiner AK für das Rote Kreuz an den Start gegangen, da sein ewiger Konkurrent Heinrich Maiwert dieses Mal nicht mitgefahren war. Dennoch hatte es sich der 92-jährige ehemalige technische Moraltdirektor nicht nehmen lassen, zur Siegerehrung des Kameradschafts-Riesentorlaufs zu kommen. „Ich bin heuer noch keinen einzigen Tag auf Alpin-Ski gestanden. Wir waren immer nur beim Langlaufen im Thannheimer Tal“, entschuldigte sich der überaus rüstige Senior, der heute in Bad Wörishofen lebt.

Als Moralt-Chef hatte er die Entstehung des Blaulichtrennens im Jahr 1967 nach Kräften unterstützt, auch wenn er zugab: „In den Anfangsjahren bin ich nicht so oft mitgefahren, da ich damals sehr häufig auf Geschäftsreisen im Ausland war.“

Bei der Siegerehrung jedenfalls unterhielten sich die beiden Oldies glänzend und tauschten viele Erinnerungen aus den vielen Jahrzehnten ihrer Bekanntschaft aus. „Ich hätte auch heute so gerne einen Konkurrenten in meiner AK gehabt“, erklärte der Altlandrat. Darauf kann er im nächsten Jahr hoffen, denn dann sind die beiden wieder in einer Altersklasse (AK X/Ü 90 ). Und Maiwert hat schon jetzt versprochen: „Da werde ich vorher ein wenig trainieren und bin dann sicher wieder dabei.“ (esc)

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