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Auf Einladung der AfD referierte vergangene Woche Nicolaus Fest im „Starnbräu“.

Kritik an „Starnbräu“

AfD-Veranstaltung in Tölzer Wirtshaus: „Keinerlei Verbundenheit zu dieser Partei“

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Nach dem Vortrag zum Thema „Der Islam – eine totalitäre Bewegung?“, zu dem die AfD vergangenen Montag eingeladen hatte (wir berichteten), gibt es Kritik am „Starnbräu“, in dessen Räumlichkeiten die Veranstaltung stattfand. Der Geschäftsführer des Wirtshauses distanziert sich von der Partei.

Bad Tölz – „Traurig, dass der ,Starnbräu‘ denen eine Plattform gibt“, schreibt etwa eine Kommentatorin auf der Facebook-Seite des Tölzer Kurier. „Starnbräu“-Geschäftsführer Josef Naschberger zeigt Verständnis für die Kritik. Bei der Reservierung sei im Vorfeld nicht ersichtlich gewesen, dass es sich um eine Veranstaltung der AfD handelte, so Naschberger auf Anfrage des Tölzer Kurier.

„Die Reservierung wurde mit Bezug auf einen Vortrag von einer Privatperson getätigt, ohne weiteren Verweis auf die Parteizugehörigkeit AfD“, erklärt Naschberger. „Freilich war es ein Fehler, hier nicht weiter nachzuforschen, wer hinter dieser Person und der Veranstaltung steckt“, meint er.

Dass es nun in der Öffentlichkeit Vorwürfe gebe, könne er durchaus nachvollziehen. „Ich kann Ihnen jedoch versichern, dass wir keinerlei Verbundenheit zu dieser Partei gezeigt haben, zeigen oder zeigen werden“, betont der Geschäftsführer. „Wäre mir im Vorfeld bekannt gewesen, dass es sich um eine Veranstaltung der AfD handelt, hätten wir unsere Räumlichkeiten nicht zur Verfügung gestellt.“

Naschberger kündigt an: „In Zukunft werden wir derartige Veranstaltungen im Vorfeld genau prüfen, um solche unschönen Vorkommnisse wie am 28. August von vornherein zu vermeiden.“

Die AfD kündigt derweil für 13. September den nächsten Vortrag an, der laut den Angaben auf der Internetseite der Partei ebenfalls im „Starnbräu“ stattfinden soll: Landesvorsitzender Peter Bystron und Anne Cyron wollen über „Gender – Die große Zerstörungsideologie“ referieren.

Das wird nach Naschbergers Aussage aber nicht im „Starnbräu“ passieren. Er erklärt: „Für diesen Vortrag gab und gibt es keine Reservierung.“

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