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Die Hacker-Pschorr-Arena durfte vorübergehend nur in Chemie-Schutzanzügen betreten werden.

Gasaustritt im Tölzer Eisstadion

Ammoniak-Wert zehnmal höher als erlaubt

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Bad Tölz - Erste Messungen in der Hacker-Pschorr-Arena haben ergeben: Die Ammoniak-Werte dort liegen weit über der Norm.

Nur rund 30 Minuten hat es gedauert, ehe die Feuerwehr das Loch in der Ammoniak-Leitung versiegelt hatte. Nun geht es darum, das ausgetretene Gas mit Hilfe von Wassernebel zu binden. Noch ist allerdings nicht geklärt, wie und wo das kontaminierte Wasser, das bei diesem Vorgang entsteht, entsorgt werden soll.

Erste Messungen in der Halle haben ergeben, dass der Wert dort weit über der Norm liegt: Tolerabel sind 20 ppm, in der Halle sind es über 200. Außerhalb der Halle ist der Wert unbedenklich. Dennoch hat die Feuerwerhr die Mitarbeiter im Landratsamt gebeten, die Fenster zu schließen, da der Wind die giftigen Dämpfe genau in Richtung der Behörde geweht hat.

Der Mitarbeiter der Stadtwerke, der gegen 9.15 Uhr heute morgen aus Versehen die Ammoniak-Leitung in der Trainingshalle der Hacker-Pschorr-Arena angebohrt hat, liegt zur Beobachtung im Tölzer Krankenhaus, nachdem er über Atemnot geklagt hatte. "Er ist aber stabil", sagte Notarzt Tobias Reploh am Rande einer Pressekonferenz. Ammoniak wird übrigens gebraucht, um Eis herzustellen.

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